KiTa für zu Hause #284 aus Aurich

Dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Lamberti in Aurich:

Einfach bunt

„Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“

-Pablo Picasso-

Wenn auf schneeweiße Tage, matschiges Grau folgt, tut ein wenig Farbe ganz gut. So haben wir in der letzten Woche viel mit Farbe und unterschiedlichen Techniken experimentiert. Damit es einfach etwas bunter wird in unserer Kita – doch so EINFACH waren die einzelnen Techniken dann doch nicht…

Mit Murmeln und flüssiger Farbe entstanden bunte Wege auf dem Papier. Für die Kinder war es gar nicht so einfach, die kleine Murmel auf dem Tablett, das mit Papier ausgelegt war, hin und her zu rollen und dabei aufzupassen, dass sie nicht herunterkullert. Da waren Auge-Hand-Koordination, Konzentration und Motorik ganz schön gefordert!

Große Freude und farbenfrohe Erfolgserlebnisse brachten die Klatschbilder. Auf die eine Hälfte eines gefalteten Papieres wurde flüssige Farbe aufgetragen, danach das Blatt zusammengelegt und die Farbe zwischen den Seiten verrieben. Beim Öffnen des Bildes kamen großartige Farbverläufe zum Vorschein. Die Kinder mussten die Menge der Farben gut dosieren: nicht zu doll auf die Flasche drücken, damit es nicht zu viel Farbe wird und am Ende eine Farbe das ganze Bild dominiert. Und beim Verstreichen der Farben aufpassen, dass nichts an der Seite rausläuft. Augenmaß und Feingefühl waren hier gefragt. Gar nicht so einfach!

Bei den Pustebildern sollte Wasserfarbe mit einem Trinkhalm auf dem Papier in alle Richtungen verpustet werden. Aber wie viel Farbe braucht man dafür eigentlich und wieviel Wasser? Wie muss man den Trinkhalm halten? Und wie pustet man lange und kräftig aus, ohne wie ein kleiner Hund zu hecheln?

Was für die Erwachsenen oft so simpel und selbstverständlich wirkt, ist für die Kinder eine große Herausforderung. Unsere Kinder haben intensiv ausprobiert, gepustet was das Zeug hält und sind geduldig und ausdauernd an Trinkhalm und Pinsel geblieben. Und wem das „Verpusten“ nicht so recht gelingen wollte, der hatte auch mit Pinsel, Farbe und Wasser viel Freude beim Ausprobieren und kreativ sein!

Am Ende landeten viele luftige, farbenfrohe Kunstwerke auf dem Trockenwagen und ein Gefühl von Zufriedenheit und Stolz lag in der Luft!

Seht selbst….