Dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.- luth. Kindertagesstätte Horsten.
Ev. luth. Kindertagesstätte Nova Horsten
„Wir erforschen das Spiegeln!“
Genauso hieß das Thema zur praktischen Abschlussprüfung im Rahmen der Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin in Teilzeit. Vorgegeben war der Lernbereich Mathematisches Grundverständnis.
Im Bewegungsraum waren dazu verschiedene Stationen vorbereitet:

Hier durften die Kinder mit einem Handspiegel erste Erfahrungen und Entdeckungen äußern, sich darüber austauschen und Beobachtungen beschreiben. Danach hat jedes Kind einen eigenen kleinen Spiegel bekommen, um ihn an den anderen Stationen einzusetzen.
An der ersten Station ging es darum, unvollständige Figuren entlang der Spiegelachse zu ergänzen. Die Kinder haben den Spiegel zur Hilfe genommen, um nachzusehen, wie das fertige Bild aussehen soll. Dabei haben die Kinder ihre visuelle Wahrnehmung und die Feinmotorik gestärkt.

An der zweiten Station haben die Kinder an einer auf dem Boden liegenden Spiegelachse verschiedene Gegenstände positioniert. Dabei haben sie auf die richtige Ausrichtung und den Abstand zur Spiegelachse geachtet. Hier konnten die Kinder ihr Raum-Lage-Verständnis erweitern. Dadurch, dass sie die fehlenden Gegenstände zunächst in einem Säckchen fühlen und benennen sollten, haben sie gleichzeitig ihre Wahrnehmung durch Fühlen und ihre kognitiven Kompetenzen gestärkt.
An der dritten Station ging es darum, dass die Kinder ihr erworbenes und schon vorhandenes Wissen anwenden. Die Kinder konnten ganz individuell entscheiden, ob sie ein farbiges Muster mit Holzwürfeln nachlegen, oder ob sie aus Legosteinen ein eigenes Spiegelbild entwerfen möchten. Mit viel Motivation und Freude haben die Kinder auch diese Aufgabe gemeistert. Sie haben ihre Feinmotorik durch das Drehen und Legen der Holzwürfel und Legosteine gestärkt. Ganz besonders wurde hier die Hand-Auge-Koordination angesprochen.


Zum Abschluss gab es nach so viel Konzentration und Ausdauer eine Station, an der sich die Kinder zum Thema bewegen durften. Es gab auf dem Boden eine Spiegelachse und dazu ein paar Bewegungskarten. Die Kinder haben sich entlang der Spiegelachse gegenüber aufgestellt und bildeten so jeweils ein Spiegelbild. Die Aufgabe war hier, die angezeigten Bewegungen auszuführen und darauf zu achten, ob derjenige gegenüber, das Spiegelbild gebildet hat.
Dadurch, dass die Aktivität ganzheitlich gestaltet war, konnten die Kinder ganz verschiedene Kompetenzen erweitern. Durch die spielerische Art und Weise waren die Kinder sehr motiviert und mit voller Freude dabei und konnten durch die großartigen Ergebnisse ihr Selbstvertrauen stärken.