Dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Victorbur.
Offener Morgenkreis in der Krippe
Bei uns in der Ev.-luth. Kinderkrippe gestalten wir unseren Morgenkreis bewusst als offenes und freiwilliges Angebot. Unter einem „offenen Morgenkreis“ verstehen wir, dass jedes Kind selbst entscheiden kann, ob und wie lange es am Kreis teilnehmen möchte.
Nicht jedes Kind zeigt Interesse am Morgenkreis, dieses kann verschiedene Gründe haben, wie z.B. zu lang, zu laut oder einfach aus anderen Gründen nicht passend sein.
Der Kreis findet bei uns im Flur statt, welcher als zentraler Verbindungspunkt beider Gruppen ist. Aus jeder Gruppe nehmen ein oder zwei pädagogische Fachkräfte teil und begleiten diesen.
Sollte ein Kind sich entscheiden, doch am Morgenkreis teilzunehmen oder ihn ggf. wieder zu verlassen, ist dieses selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt gestattet. Ein „Kommen und Gehen“ ist hier völlig in Ordnung.
Der Morgenkreis findet in unserer Krippe zweimal pro Woche statt und einmal die Woche eine kleine Andacht. Auch diese ist ein freiwilliges Angebot für die Kinder.
Wichtig ist uns, dass wir auf die Interessen eingehen. Sollten wir merken, dass die Kinder derzeit keinen Morgenkreis „benötigen“, wird dieser ausgesetzt oder an einem anderen Tag nachgeholt.
Den Kindern werden im Morgenkreis zwei Würfel zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich einmal um einen Lieder- und um einem Spielewürfel.
Der Morgenkreis ist grundsätzlich auf eine Dauer von etwa 15 Minuten ausgelegt. Auch diese Zeitangabe variiert nach der Aufmerksamkeit, den Interessen und den Bedürfnissen der anwesenden Kinder.
