KiTa für zu Hause #122 von Juist

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Fachkräfte,
dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ auf Juist.

Nach dem Motto: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“ starteten wir das Projekt: „Unsere Insel Juist“. Ziel des Projektes ist es, den Kindern Lebensnähe zu ihrer Umgebung zu schaffen. Besonders wichtig dabei ist uns, dass wir gemeinsam die dazugehörigen Menschen besser kennen lernen. Themen wie Sicherheit, Umwelterziehung und Sozialverhalten konnten den Kindern so authentisch vermittelt werden. Außerdem entstand gleichzeitig für uns die Möglichkeit der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit, um eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Die erste Station war das Kurhotel. Dort begleitete uns eine Rezeptionistin in die Kurhaus-Kuppel; von da aus konnten wir die ganze Insel sehen. Auf einer Inselkarte verschafften wir uns dann einen Überblick und entschieden partizipativ mit den Kindern „Wen“ und „Was“ wir besuchen möchten.

Daraufhin ging es in die Hafenspedition. Hier informierte uns ein Mitarbeiter über die Lebensmittelversorgung der Insel. Wir beobachteten Frachtschiffe, Gabelstapler, Pferdekutschen und Trecker. Jedes Kind durfte sogar einmal auf dem Gabelstapler mitfahren.

Zum Thema „Lebensraum Wattenmeer“ verabredeten wir uns mit einer Wattführerin. Wir erkundeten das Watt mit nackten Füssen und lernten viel über Wattwürmer, Muscheln, Krebse und Gezeiten. In der Kita fanden danach unterschiedliche Angebote sowie Gespräche zum Thema Umweltschutz und vor allem Inselschutz statt. Wir gingen zum Beispiel oft an den Strand, um Müll zu sammeln, sprachen über Dünen und wie man sich dort richtig verhält, wir sammelten Naturmaterialien, um dann daraus etwas Kreatives zu gestalten.

Sehr aufregend war es im Wasserwerk. Der Chef führte uns durch alle Bereiche, beantwortete unsere Fragen und erzählte, wie die Wasserversorgung auf unserer Insel funktioniert.

Das Fuhrunternehmen Huf besuchte uns mit zwei Pferden in der Kindertagesstätte. Auf diese Weise lernten wir einen Pferdewirt kennen. Es war spannend, so große Pferde zu beobachten. Wir stellten schnell fest, dass es sehr wichtig ist, sich einem großen Tier gegenüber richtig zu verhalten. Wir mussten uns selbst sehr zurücknehmen und darauf achten, wie wir auf das Pferd zugehen, damit es keine Angst hat. Jedes Kind durfte ein paar Runden auf dem Pferd reiten, was sehr aufregend war.

Für unser kulinarisches Wohl wurde auch gesorgt. Einige Male besuchten wir einen Juister Gastronom, um viele Leckereien zu probieren.

Da wir einen neuen Polizisten auf der Insel haben, war es uns sehr wichtig, ihn und seine Arbeit kennenzulernen. Bei einem Besuch lernten wir die Polizeistation kennen und bekamen alles erklärt. Wir saßen in einer echten Gefängniszelle, sahen Handschellen und das Elektro-Polizeiauto, indem jeder mal sitzen durfte. Wir stellten Fragen und sprachen über den Beruf und die Aufgaben des Polizisten hier auf der Insel.

In der Kindertagesstätte starteten wir dann situationsbedingt eine Themenwoche dazu. Wir bauten eine Polizeiwache, mit allem was dazugehört, und setzten das Gelernte in Rollenspielen um. Wir malten Polizeiautos, entwickelten ein Plakat und kreierten ein Puppentheater, das wir mit Hilfe unseres Tablets verfilmten. Täglich sprachen wir im Morgenkreis über Recht und Unrecht und suchten Beispiele dafür. Außerdem sprachen wir über die Folgen solcher Taten, wie zum Beispiel Diebstahl oder Sachbeschädigung. Abschließend zu der Woche besuchte uns der Insel-Polizist nochmal mit dem Polizeiauto in unserer Insel-Kita.

Weil wir viel Interesse an der Tierwelt haben, fiel uns auf, dass gerade einige Bienen unterwegs waren. So besuchten wir den Imker bei der Bienenbelegstelle. Mit dem Fahrrad fuhren wir den weiten Weg dorthin und waren sehr aufgeregt. Wir konnten alles über die Herstellung von Honig lernen, beobachteten Bienen bei der Arbeit und erfuhren so einiges über Bienenköniginnen und ihre Völker. Wir probierten Insel-Honig aus eigener Herstellung und picknickten auf dem Gelände.

Bei unserer Übernachtung überraschten uns unsere Erzieherinnen mit einer Bootsfahrt. Wir spazierten abends zum Hafen und lernten einen echten Seemann kennen, der uns einlud, mit seinem Boot eine Hafenrundfahrt zu unternehmen. Wir spürten auf dem kleinen Boot Bewegungen des Wassers und sahen, wie große Schiffe an- und ablegten. Aus dieser Perspektive haben wir das noch nie gesehen und die Schiffe sahen viel grösser aus als sonst. Darüber wurde sogar in unserer digitalen Insel-Zeitung berichtet. In der Kindertagesstätte lernten wir dann noch von einer Erzieherin den Achterknoten zu knoten, der sehr wichtig ist, um schnell etwas auf einem Boot festzumachen.

Als eines Tages der Rauchmelder piepte, kamen wir auf das Thema Feuerwehr zu sprechen. Jeder erzählte im Morgenkreis was er schon weiß und wie man sich in solchen Situationen richtig verhält. Wir schauten uns Bilderbücher an und spielten im Rollenspiel Feuerwehrmann. Dazu sangen wir ein Lied über die Feuerwehr. Unsere Neugierde führte uns zu einem echten Juister Feuerwehrmann.

Wir besichtigten die Wache und lernten jedes Fahrzeug kennen. Wir staunten darüber, dass eine Drehleiter 30 Meter weit ausgefahren werden kann. Er erklärte die Geräte und deren Funktion wie zum Beispiel ein Nachtsichtgerät, Pieper, Walkie-Talkies, Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken, Verteiler, Absperrbänder und vieles mehr. Danach durften wir sogar im Feuerwehrwagen mitfahren und hielten bei einem Wasserhydranten an. Der Feuerwehrmann zeigte verschiedene Wasserschläuche und jeder durfte mal so tun, als würde er jetzt einen Brand löschen. In der Kindertagesstätte vertieften wir das Thema auf vielfältige Weise, zum Beispiel drehten wir einen kurzen Film über einen Hausbrand.

Für die Zukunft sind wir schon mit dem hiesigen Postboten verabredet, um seine Arbeitsstelle zu besichtigen. Ein weiterer Gastronom möchte die Kinder in sein Restaurant zum Kochen einladen.

Unser Langzeitprojekt bereitete allen Beteiligten sehr viel Freude. Der Mehrwert, den die Kinder daraus ziehen konnten, liegt in der ganzheitlichen Förderung. So wurden Bildungsziele wie zum Beispiel: Emotionale Entwicklung und Soziales Lernen, Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen, Körper-Bewegung-Gesundheit, Sprache und Sprechen, Lebenspraktische Kompetenzen, Natur und Lebenswelt stetig angesprochen. Jedes Thema und jeder Besuch trugen dazu bei, die Kinder in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu unterstützen. Fast alle Ziele aus den Bildungsplänen des niedersächsischen Orientierungsplans, wurden durch unser Projekt spielerisch und mit viel Unterstützung der Inselbewohner umgesetzt.

KiTa für zu Hause #121 aus Dornum

Moin aus der St. Bartholomäus-Kita in Dornum!

Liebe Leser*innen,
es ist schon zur Tradition geworden, dass am Dienstag nach dem Pfingstfest das Team der Kindertagesstätte zu einem Betriebsausflug aufbricht. In diesem Jahr hat es das Wetter nicht so gut mit uns gemeint, und wir sind im Regen gestartet. Gestärkt durch ein gemeinsames Frühstück im Café Kleeman (Dornumergrode) sind wir mit zwei Fahrzeugen Richtung Bad Zwischenahn aufgebrochen.

Dort angekommen, war Teamfähigkeit gefragt. Das Motto lautete – auf die Flöße, fertig, los!

Ein Mitarbeiter der Firma WSM Funsport e.K. begrüßte uns auf dem Gelände der Jugendherberge, am Ufer des Zwischenahner Sees.

Sebastian vermittelte uns zuvor die Kunst der fachmännischen Knoten.

Ausgerüstet mit dem nötigen Know-how, begannen wir in zwei Teams Flöße zu bauen.
Was so simpel aussah, stellte eine Herausforderung dar.

Die Pläne für den Bau mussten entwickelt und nachgebessert werden, um den „Schütteltest“ zu bestehen. Mit vereinten Kräften ging es schließlich zur gemeinsamen Testfahrt auf dem See. Unsere Flöße haben gehalten, keiner von uns ist baden gegangen. Es war eine sehr schöne Erfahrung auf dem Wasser zu paddeln und treiben!

Wir haben als Team eine außergewöhnliche Erfahrung erlebt. Es hat viel Spaß gemacht! Wir haben Fähigkeiten in Kreativität, wertschätzendes Engagement jedes Einzelnen und Kommunikation erleben dürfen, die uns als Team noch stärker machen.

Anschließend stand das gemeinsame Grillen auf dem Programm. Das Angebot seitens der Jugendherberge war einzigartig. Es war für jeden etwas Leckeres dabei und so viel, dass wir locker hätten noch zwei Tage „überleben“ können.

Dieser Tag bleibt sicherlich lange in unserer Erinnerung.
Es war ein Abenteuer, welches wir gewiss weiterempfehlen können!

Das Team
mit sommerlichen Grüßen aus der Kita

KiTa für zu Hause #119 aus Spetzerfehn

Dieser Blogeintrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Regenbogen Spetzerfehn:

Herzlich Willkommen aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Spetzerfehn,

in unserer Kindertagesstätte haben einige Vorschulkinder ein Projekt über bedrohte Tierarten bei uns in Ostfriesland durchgeführt.

Zuerst haben wir allgemein darüber gesprochen, dass immer mehr Tiere weniger werden, teilweise auch aus ihrem Zuhause vertrieben und von etlichen Faktoren bedroht werden. Dabei haben wir auch einen Bezug zu unserem menschlichen Verhalten hergestellt.

Dann haben wir uns einzelne Tierarten genauer angeschaut:

Der Storch:

Der Storch war eine Zeit lang bei uns in Ostfriesland fast gar nicht mehr zu sehen; er wurde aus seinem Lebensraum vertrieben. Die Kinder haben gemeinsam erarbeitet, was den Storch bedroht und was wir tun können, damit der Storch sich wieder heimischer fühlen kann.

Dazu haben die Kinder einen Storch auf einem Storchennest gebastelt.

Das braucht ihr dazu:

  • 1 Klopapierrolle (die ihr entweder braun anmalen oder braun bekleben könnt)
  • 1 Schaschlikspieß
  • weißen Tonkarton
  • Buntstifte
  • Schere
  • Kleber

Anleitung:

Zuerst beklebt ihr die Klopapierrolle in braun oder malt sie braun an.

Dann zeichnet ihr 2 Störche auf den weißen Tonkarton und schneidet diese aus. Nun klebt ihr die 2 Störche, mit dem Schaschlikspieß in der Mitte, aneinander.
Zum Schluss wird der Storch an der Klopapierrolle befestigt.

Fertig ist der Storch in seinem Storchennest.

Die Kegelrobbe:

Das zweite bedrohte Tier, das wir uns genauer anschauen, ist die Kegelrobbe. Wir haben erfahren, wovon die Kegelrobbe bedroht wird und was wir dagegen tun können.

Die Biene:

Die Biene ist bei uns in Ostfriesland ebenfalls bedroht. Sie hatten kaum noch Nahrungsquellen, weil diese teilweise durch Pestizide verseucht waren. Doch in den letzten Jahren wird verstärkt auf den Schutz geachtet. Es entstehen immer mehr Aktionen, wie weitere Blühwiesen, um den Bienen neue Nahrungsquellen zu bieten. Somit können sich die Bienen bei uns in Ostfriesland wieder sicherer fühlen.

Dazu haben wir einen Imker eingeladen, der uns viel über die Bienen und ihre Nahrungsquellen erzählt hat, bzw. was sie bedroht.

Daraufhin haben wir ein Insektenhotel aus Dosen gebaut, das jedes Kind dann in seinem / ihren Garten aufhängen kann.

Das braucht ihr dazu:

  • 1 Konservendose
  • 1 langes Band

Damit könnt ihr die Dose z.B. befüllen:

  • Totholz
  • Kleine Äste
  • Bambus
  • Schilf
  • Stroh

Werkzeug:

  • 1 Hammer mit einem Nagel
  • Schleifpapier
  • Rosenschere / kleine Astschere

So baut ihr das Insektenhotel:

Zuerst bereitet ihr die Konservendose vor:
Ihr schleift den Rand von der Konservendose einmal an, sodass er nicht mehr scharfkantig ist (hierbei hilft euch bestimmt eine erwachsene Person). Dann nehmt ihr den Hammer und den Nagel, um auf der Rückseite ein Loch zum Aufhängen und weitere für die Durchlüftung in die Dose zu hämmern. Nun fädelt ihr das Band durch das Loch zum Aufhängen und bindet es an den Enden zusammen.

Jetzt ist es soweit:
Die Dose kann befüllt werden. Schneidet mit der Rosenschere oder der kleinen Astschere die Materialien auf die entsprechende Länge der Dose und legt diese in die Dose, bis sie komplett aufgefüllt ist.

Um das Projekt den Eltern und den anderen Kindern unserer Einrichtung vorzustellen, haben wir unsere Plakate, die Storchennester und die Insektenhotels in der Cafeteria ausgestellt.

Liebe Grüße aus Spetzerfehn 😊

KiTa für zu Hause #118 aus Werdum

Moin liebe Kinder und Eltern,
dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Werdum.

Hallo zusammen,
heute möchten wir Euch zu einer mathematischen Mitmachgeschichte einladen.


Dafür benötigt Ihr:
• 1 quadratisches Papier
• 1 Schere
• 1 Bogen Papier
• 1 Klebestift
• Buntstifte

Die kleine blaue Schere

Ein kleines rotes Quadrat lag einsam und verlassen in einer Schreibtischschublade.

Ganz allein lag es da drin und war sehr, sehr traurig ☹.

Wollt ihr wissen warum?

Früher einmal, da lag es inmitten von anderen quadratischen, bunten Faltblättern, aber die wurden alle zum Basteln oder Falten verwendet. Einzig und allein blieb unser kleines rotes Quadrat über.

Es lag da und seufzte aus tiefem Herzen.

Da hörte es ein Flüstern: „Hallo? Halloo! Du kleines rotes Quadrat . Warum seufzt du denn so herzzerreißend?“

Das Blatt antwortete weinerlich: „Ach, weißt du, ich bin so einsam und allein. Alle anderen wurden zum Basteln, Falten oder Spielen abgeholt, nur ich nicht. Und wer bist du?“

„Also ich bin die kleine blaue Schere “, kam zur Antwort. „Soso du bist also ganz allein und suchst jemanden zum Spielen?“

„Ja!“, seufzte das kleine rote Quadrat . „Es ist so langweilig allein.“

„Wenn du willst, kann ich dir helfen. Ich könnte dafür sorgen, dass du ein paar Spielkameraden bekommst – soll ich?“

„Wirklich? Das wäre wunderbar. Aber wie willst du das anstellen?“, wollte das kleine rote Quadrat wissen und schaute die kleine blaue Schere neugierig und erwartungsvoll an.

Die kleine blaue Schere kam ganz nah, öffnete sich und schnitt schnipp-schnapp das kleine rote Quadrat mitten durch. So entstanden aus dem kleinen roten Quadrat 2 rote Rechtecke ▮▮ .

„Juhu!“,

jubelte die kleine blaue Schere und war sehr stolz auf ihr Werk.

Doch Achtung, die kleine blaue Schere setzt nochmal an, kommt näher, noch näher und schnipp-schnapp schneidet sie die beiden roten Rechtecke ▮▮ genau mitten durch.

Aus 2 roten Rechtecken (bitte einmal drehen) wurden jetzt:
4 Quadrate

■■
■■

Alle jubelten und freuten sich sehr. „Super, jetzt können wir miteinander spielen 😊.“

„Ich könnte noch mehr Quadrate aus euch machen – oder wollt ihr lieber Dreiecke werden?“ fragte die kleine blaue Schere und zwinkerte den Quadraten zu.

Die Quadrate waren sofort begeistert und da hörte man auch schon die Schere , die dieses Mal von einer Ecke zur anderen Ecke schnitt. “Schnipp-schnapp, schnipp-schnapp, schnipp-schnapp, schnipp-schnapp.

Es entstanden – zählt mal nach – 8 Dreiecke ◣ ◣ ◣ ◣ ◣ ◣ ◣ ◣ , die sich über die vielen Freunde freuten, mit denen sie nun spielen konnten.

„Du bist ja eine Zauberschere“, riefen sie und bedankten sich bei der kleinen blauen Schere für ihre Hilfe.

Aus den vielen Formen, die während der Geschichte entstanden sind, können schöne Bilder gelegt oder geklebt werden.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ausprobieren! 😊

Hier kannst du sehen, was die „Heidschnucken-Kinder“ der Kita „Pfiffikus“ daraus gemacht haben:

KiTa für zu Hause #117 von Norderney

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Kap“ auf der Insel Norderney:

„Die Natur muss gefühlt werden.“

– Alexander von Humboldt

Die Evangelisch-lutherische Kindertagesstätte „Am Kap“ auf Norderney erwacht aus ihrem Winterschlaf.

Die Kinder vom „Kap“ lassen in ihrer
Kindertagesstätte etwas Neues entstehen.
Im Haus sind einige Vorbereitungen
zu treffen, bevor es raus in den Garten
geht..

Rechts: Die ersten Sonnenstrahlen werden sofort genutzt, um draußen die Beete, aber auch unser
neues Hochbeet vorzubereiten.

Die Kinder dürfen erfahren, dass auch Pflanzen im Garten Pflege brauchen.

KiTa für zu Hause #116 aus Esens

Moin und liebe Grüße aus der Ev.-luth. Kita Bärenhöhle in Esens,
hiermit wir möchten Euch einen kleinen Rückblick schenken.

„Der Frühling ist gekommen,
Der Frühling ist da!
Wie freuen wir uns alle,
Juchheirassassa!

Es singen die Vögelein
von fern und von nah:
„Der Frühling ist gekommen,
der Frühling ist da!“

-M. Emminger-

Die Kinder aus der Bärenhöhle sind aus ihrer Winterruhe erwacht und haben sich erst einmal ordentlich der Sonne entgegengestreckt. Zu sehen sind die ersten Blumen, die ihre Köpfe aus der Erde strecken, und die Vögel zwitschern uns ihren Willkommensgruß entgegen.

Es gibt viel zu tun im Außenbereich. Die uns geschenkten Weiden werden in der Krippe und dem Kindergarten gepflanzt, wodurch wir etwas Schutz vor der warmen Sonne suchen können. Ausgediente Gummistiefel bieten uns die Möglichkeiten für Blumen und Kräuter am Zaun.

Doch zu Beginn setzen wir unsere verschiedenen Samen von Radieschen über Kohlrabi bis hin zu Salat und Kräuter in die Erde, beobachten täglich unsere Saat und wie sie sich verändert, wie sie wächst. Überlegen was sie brauchen zum Wachsen, wie wir sie unterstützen können. Reicht Wasser aus? Oder braucht es mehr? Diese Fragen stellen wir uns und gehen der Antwort auf den Grund. Unterstützt werden wir auch von der Edeka-Stiftung, die uns Gemüse und Kräuter bringen und mit uns gemeinsam die Hochbeete bepflanzen. Auch hier lernen wir allerhand über unsere Pflanzen.

Langsam aber sicher lässt sich die Saat ernten und wir können beinahe täglich Kohlrabi probieren, die Kräuter riechen und unserem Koch Salat für unseren Nachtisch geben.

„Du lässt das Gras wachsen für das Vieh, auch Pflanzen für den Menschen, die er anbaut, damit er Brot gewinnt von der Erde und Wein, der das Herz des Menschen erfreut.“ Psalm 104, 14

KiTa für zu Hause #115 aus Westerholt

Liebe Intersessierte,

wir von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Swaalvke-Nüst“ in Westerholt möchten euch heute einmal von unserer „Teetied“ berichten. Diese findet jeden Freitagnachmittag in unserer Ganztags-Kindergartengruppe statt. Hiermit möchten wir den Kindern die ostfriesische Tradition des Teetrinkens näherbringen.

In unserer KiTa läuft dieses folgendermaßen ab:

Zunächst beginnen wir mit dem gemeinsamen Aufräumen des Gruppenraumes zur Vorbereitung auf die Teetied. Die Vorbereitung der Teetied übernehmen unsere „Schu-wie-du“ Kinder. (Schu-wi-du bedeutet in unserem Hause „SCHulkind-Wirst-DU“.) Im wöchentlichen Wechsel zählt ein Kind die anwesenden Kinder anhand der vorhandenen Kinderfotos. Nach dem Zählen weiß das Kind dann, wie viele Stühle an den Tischen aufgestellt werden müssen. Entsprechend der Anzahl werden 2-3 Tische zu einer Tafel gestellt.

In der Cafeteria stellt das Schu-Wi-du-Kind für jedes Kind und jede pädagogische Fachkraft je eine Teetasse, Untertasse und Teelöffel auf den Essenswagen.  Der Kluntjepott mit Kluntjezange und das Milchkännchen mit Sahnelöffel dürfen traditionell nicht fehlen und werden ebenfalls auf den Wagen gestellt. Die pädagogische Fachkraft bereitet die Teekanne mit entkoffeiniertem schwarzem Tee vor und unterstützt entsprechend.

Das Schu-wie-du-Kind begibt sich mit einem Hocker in die Küche, um gemeinsam mit der pädagogischen Fachkraft das Obst und Gemüse zu schneiden, welches den Kindern jeden Tag als Nachmittagssnack angeboten wird. 

Das Kind darf frei entscheiden, welches Obst und Gemüse auf dem Teller kommt, die Fachkraft entscheidet über die jeweilige Menge.

Das geschnittene Obst und Gemüse legt das Kind auf große Teller und stellt diese auf die Essenswagen.

Zum Schluss wird noch ein Eimer mit Wasser befüllt und mit einem Abwaschlappen in den Gruppenraum gebracht. Dieser wird genutzt, um die Tische nach der Teetied wieder zu säubern.

Anschließend gehen das Schu-wi-du-Kind und die pädagogische Fachkraft erneut in den Waschraum, um sich wieder die Hände zu waschen.

Nun deckt das Kind den Tisch mit Tassen, Untertassen und Teelöffeln sowie Obst- und Gemüseteller, Kluntjepott und Milchkännchen ein. Die Teekannen verbleiben zunächst auf dem Essenswagen.

Dann gehen alle Kinder in den Waschraum, um zur Toilette zu gehen und sich die Hände zu waschen. Danach setzen sich die Kinder an die Tische und ein Kind darf den Tischspruch vorsprechen. Die pädagogischen Fachkräfte schenken Tee und Milch ein. Sobald das Obst und Gemüse aufgegessen wurde, gibt es noch eine Kleinigkeit, wie zum Beispiel Kekse. Diese wurden zuvor von der Fachkraft besorgt.

Gegen 15.30 Uhr räumen die Kinder selbstständig ihr Geschirr wieder auf den Essenswagen und gehen erneut Hände waschen. Damit ist die Teetied beendet.

Wir hoffen, wir konnten euch hiermit etwas Lust machen, dieses auch einmal in eurer Kita durchzuführen.

KiTa für zu Hause #114 aus Victorbur

Hallo und Grüße aus der Ev.-luth. Kita Victorbur,

heute gibt es von uns eine Auswahl an plattdeutschen Liedern, die wir aus Fotos vertont haben.
Viel Spaß beim Schauen und Nachsingen!

Wor twee of dree

Wor twee of dree, de an mi glöövt, bi’nanner sünd,
daar will ik ganz dicht bi hör blieven.
Wor twee of dree, de an mi glöövt bi’nanner sünd,
daar will ik ganz dicht bi hör blieven.

Dor is een lüttjen Steen (Ins Wasser fällt ein Stein)

Daar is een lüttjen Steen, nix wat uns trenntde fallt ganz deep in’t Water,
un hest dut ock neet sehn, de Wellen süchst du later.
Wor Gott sein Woord un Leevde in dien Haart fallen deit,
bliffst du neet still, fragst, wat Gott will,
dat sien Woort wieder geiht.

Een lüttjen Funken Füür, wat kann dor all van komen.
Un doch sitt Minsken ock ganz gern bi’n Füür tosomen.
Wor Gott sein Woord un Leevde in Minskenharten brennt,
daar ward dat lecht, ward Goods uns secht,
daar is nix wat uns trennt.

Nehm gott sein Leevde an, du brukst doch neet alleen daar stahn,
sein Woord un Leevde kann ock in di hooge Wellen slaan.
Un büst du daar erst bvull van, unn ward dat lecht in di,
gah ut di ruut, deel segen ut, Gott steiht di alltied bi.

Lüttje grön Pogg

Satt een lüttjen grönen Pogg,
an een lüttjen grönen Dobb.
Weer so trürig, so alleen,
much gern in Gesellskupp we’n.

Lüttje Pogg kaam doch mal ruut,
kam un söök di Frünnen ut.
Büst denn neet mehr so alleen,
hüppst un springst mit dien lang Been.

KiTa für zu Hause #113 aus Reepsholt

Moin miteinander,

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Reepsholt.

heute möchten wir euch ein Experiment und ein selbstgebasteltes Spiel vorstellen.

Experiment „Farben laufen“

Dafür benötigt ihr:

  • Filtertüten
  • Filzstifte
  • 1 Glas Wasser
  • Küchenkrepp
  • buntes Papier
  • Schere und Kleber
  1. Ihr schneidet euch aus den Filtertüten Kreise aus.
  2. Danach malt ihr mit Filzstiften etwas Buntes darauf.
  3. Dann wird mittig des Kreises ein kleines Loch geschnitten, durch das ihr ein dünn aufgerolltes Küchenkrepp steckt.
  4. Jetzt stellt ihr den Kreis mit dem Küchenkrepp nach unten in ein Glas mit Wasser.
  5. Nun könnt ihr beobachten, wie der Filter sich voll Wasser saugt, die Farben zu laufen beginnen und sich langsam miteinander vermischen.
  6. Wenn das Papier getrocknet ist, könnt ihr damit ein tolles Bild gestalten.

Blumenspiel für Groß und Klein

Dafür benötigt ihr:

  • buntes Papier in 6 Farben, wie der Farbwürfel
  • Schere, Kleber, Filzstift
  • Farbwürfel oder Zahlenwürfel
  • etwas zum Darauflegen, z.B. Knöpfe, Steine
  1. Ihr schneidet aus buntem Tonpapier 5 Blütenblätter und einen Kreis aus. Die Farben sollten auch auf eurem Farbwürfel sein.
  2. Danach klebt ihr die Blütenblätter um den Kreis herum, so dass eine Blume entsteht.
  3. Jetzt schreibt ihr auf die Blütenblätter und den Kreis die Zahlen von 1-6.
  4. Ihr benötigt davon ca. 4 Blüten (Spiel für 4 Mitspieler), die aber alle verschieden aussehen können.
  5. Nun könnt ihr schon anfangen zu spielen:

Jeder sucht sich eine Blüte aus, legt sie vor sich auf den Tisch. Der jüngste Spieler beginnt zu würfeln; entweder mit dem Zahlenwürfel oder mit dem Farbwürfel.
Sobald er z.B. eine Zahl gewürfelt hat, legt einen Knopf oder Stein… auf das Blütenblatt mit der entsprechenden Zahl. Beim Spiel mit dem Farbwürfel, wird ein Knopf, Stein… auf das entsprechend farbige Blütenblatt gelegt. Der Nächste ist an der Reihe. Ziel ist es, alle Zahlen/Farben gewürfelt zu haben.
6. Ihr könnt auch gerne eure eigenen Regeln machen.

Euer Kita Team aus Reepsholt

KiTa für zu Hause #112 aus Wiesedermeer

Die Kinder aus unserer Ev.-luth. Kindertagesstätte in Wiesedermeer freuen sich über die warmen Sonnenstrahlen und auf den Start in den Sommer!

Bei diesem schönen Sonnenwetter haben unsere Kinder schon viele Pläne für den Sommer gemacht und sie möchten, wie die Piraten, in See stechen. Ihre Ideen für ein Piratenschiff haben unsere Kinder ganz kreativ umgesetzt.

Und wenn auch du es kaum erwarten kannst, im Sommer wie ein Pirat auf dem Wasser unterwegs zu sein, kannst du dir ein buntes Piratenschiff basteln. Die Materialien dafür hast du bestimmt zu Hause:

Für das Piratenschiff brauchst du:

  • Einen Eierkarton (dafür kannst du einen kleinen oder auch einen großen Eierkarton verwenden)
  • buntes Papier (dafür eignet sich auch farbiges Faltpapier)
  • Washi Tape, bunte Kleberolle oder Klebesticker
  • Papierstrohhalme
  • etwas Garn oder Wollreste
  • Klebstoff
  • Schere
  • Farbstifte
  • Zahnstocher

Schon kann es losgehen:

  • Als erstes schneidest du den oberen Deckel vom Eierkarton mit einer Schere ab. Der untere Teil vom Eierkarton wird das Piratenschiff.
  • Je nachdem wie groß dein Segelschiff (der Eierkarton) ist, kannst du dir überlegen, wie viele Segel dein Piratenschiff bekommen soll. Für die Segel malst du dir auf ein Papier (oder buntes Faltpapier) die Segel auf. Anschließend schneidest du mit einer Schere die Segel aus. Diese kannst du auch mit Farbstiften bunt bemalen oder beklebst die Segel mit Stickern.
  • Die Papierstrohhalme steckst du von unten in den Eierkarton.
  • In der Mitte vom Segel schneidest du jeweils oben und unten ein kleines Loch und steckst den Strohhalm durch die beiden Löcher.
  • Wenn du möchtest, kannst du für dein Piratenschiff noch eine kleine bunte Wimpelkette basteln. Dafür schneidest du aus buntem Papier einige kleine Dreiecke aus. Die kleinen Dreiecke klebst du an die Wolle bzw. das Garn.
  • Zum Schluss kannst du die Wimpelkette oben an dem Mast von deinem Piratenschiff befestigen.

Einige unserer Kinder haben für ihr Piratenschiff noch eine Flagge gebastelt und sie an einen Zahnstocher geklebt und hinten am Schiff befestigt.

Zum Schluss haben die Kinder sich noch kleine Spielfiguren gesucht und in ihre Piratenschiffe gesetzt. Bevor sie dann mit den Schiffen auf große Fahrt gegangen sind, haben sie aus Tüchern eine Wasserlandschaft gestaltet.

Ganz nach deinen Ideen kannst du dein eigenes Piratenschiff gestalten;
wir wünschen dir viel Spaß beim Basteln!

KiTa für zu Hause #111 aus Norden

Hallo und herzliche Grüße aus der Ev.-luth. Kita Kükennüst in Norden!

Gott liebt das Wachsen

Und Gott sprach:
Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden.

Mose 1,11

Erstaunlich, was aus einem Samen so alles wachsen kann. Welche Kraft in so einem Körnchen steckt, dass es einen Keimling entwickelt, dann einen kleinen Stengel und zarte grüne Blätter. Scheinbar ganz von selbst läuft dieser Vorgang ab. Wir können nur für gute Bedingungen sorgen, der Rest geschieht ohne unser Zutun – und es geht nicht besser oder schneller, wenn wir uns mühen, sorgen und daran ziehen.

Und so sind auch unsere Kita-Kinder voller Begeisterung bei der Sache. Sie gestalten den Anfang von etwas Neuem; säen, gießen, suchen Plätze in der Kita mit viel Licht und Wärme. Sie schleppen schwere Säcke mit Blumenerde, befüllen unser neues Gewächshaus und setzen die zarten Pflanzen ganz vorsichtig ein. Die Kinder sorgen für gute Bedingungen und Staunen, wie schnell alles wächst und gedeiht.

Diese Aktion stärkt so vieles: Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und das Gemeinschaftsgefühl, Neugier und Entdeckergeist, Schaffens- und Tatendrang, Natur- und Umwelterfahrung, die Entwicklung des Wachstums erleben, die Wertschätzung unserer Lebensmittel…

Wir freuen uns schon jetzt auf die erste Ernte!

So ist es mit Gottes Reich, sagt Jesus: Säen, vertrauen – und dann ernten.

KiTa für zu Hause #110 aus Wittmund

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „St. Nicolai“ in Wittmund.

Hallo aus der Kita St. Nicolai in Wittmund,
wir möchten heute ein Projekt aus unserer Vielfaltswoche vorstellen.

Angelehnt an das Bilderbuch „Das kleine Ich bin ich“ gestalten wir zurzeit mit den Kindern, Familien und Fachkräften ein großes selbstgenähtes Kuscheltier für unsere neue Leseecke.

Jede Familie hat dazu ein Stoffstück in der Größe 20×20 cm mitgebracht.

Die Kinder haben die Stoffstücke zum Teil zu Hause bemalt, bestempelt, verziert oder liebevoll einen Lieblingsstoff ausgesucht.

In der Kita durften die Kinder mit unser Sprach-Kita-Fachkraft die Stoffe an der Nähmaschine zu einem großen Patchwork-Stück zusammennähen.

Die Ohren für unser Tier werden in der Abholzeit im Garten von Eltern und Großeltern im Wechsel kunterbunt gestrickt und gehäkelt.

Für die Haare und den Schwanz des „Ich-bin-ichs“ dreht jedes Kind eine Kordel aus Wolle.

Wenn alle Teile fertiggestellt sind, wird nach folgender Anleitung daraus unser Tier gebunden – hier für euch zu Hause die Anleitung für ein kleines Ich-bin-ich:

Jeder von uns ist einmalig, jeder sieht anders aus und jeder hat andere Fähigkeiten – und wenn wir alle zusammenarbeiten, entsteht etwas

NEUES, PHANTASTISCHES UND EINZIGARTIGES.

KiTa für zu Hause #108 aus Bensersiel

Dieser Blogbeitrag kommt aus der KITA Strandläufer in Bensersiel.

Bohnenexperiment

Für diese Experiment benötigen wir:

  • ein Glas
  • Watte
  • die eingeweichte/n Bohne/n
  • Wasser
  • Stäbchen

Schritt 1

Zu allererst legen wir die Bohne für einen Tag in ein Glas mit etwas Wasser, so kann die Schale unserer Bohne etwas aufquellen.

Schritt 2

Am nächsten Tag können wir uns an das Experiment wagen.

Wir füllen das Glas mit Watte – möglich wäre der Versuch auch mit Erde.

Schritt 3
Dann geben wir die gequollene Bohne in das Glas
und bedecken sie mit etwas feuchter Watte.

Schritt 4
Das Glas stellen wir an einen warmen, sonnigen Ort.
Jetzt heißt es abwarten!

Wir können nun gemeinsam nach unserer Bohne sehen. Dabei kontrollieren wir auch immer die Feuchtigkeit der Watte: Sie sollte leicht feucht sein – aber nicht nass (Schimmelgefahr).

Schritt 5

Nach 5 – 10 Tagen sollte auch eure Bohne keimen.

Und nach ein paar Wochen ist die Pflanze so groß,
dass ihr sie in euren Garten pflanzen könnt.

Ein Stäbchen dient als Rankhilfe.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren.

KiTa für zu Hause #107 aus Neuharlingersiel

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Neuharlingersiel.

Kinder erforschen die Welt mit allen Sinnen!

Kinder lieben es zu experimentieren. Experimente machen Spaß und erweitern den Horizont um jede Menge neue und faszinierende Facetten.
Bei vielen Experimenten sind die Kinder sowohl verwundert, als auch neugierig was passiert. Sie werden angeregt, physikalische und chemische Gesetzmäßigkeiten zu verstehen.

Experimente mit Wasser

Wasser hat immer eine magische Anziehung auf Kinder.
Welches Material schwimmt auf dem Wasser?
Welches versinkt?
Wieviel Wasser passt in ein Glas bis es überläuft?
Wie kann man Wasser zum Blubbern bringen?

Experimente mit Eis

Sehr interessant wird es, wenn man Wasser einfriert – vielleicht auch mit einer kleinen Überraschung, z.B. einem Gummibärchen oder kleinen Figuren. Dann nehmen wir heißes und kaltes Wasser und Pipetten dazu – und los geht es mit dem Experimentieren.

Die Kinder berichten: „Das Eis knackt und schmilzt, fühlt sich nass und kalt an“.

Ein tolles Experiment ist Fingerfarbe in Wasser aufzulösen, zu Eiswürfel gefrieren lassen und dann damit zu malen.

Hier kommen ganz tolle Kunstwerke zum Vorschein.

Für die aufgehende Blume, benötigt ihr die Vorlage einer Blüte. Diese schneidet ihr aus; die Blätter klappt ihr nach innen und legt sie daraufhin ins Wasser.

Nun mal schauen was passiert!

Für dieses Experiment braucht ihr nur Smarties, einen Teller und lauwarmes Wasser. Die Smarties in Kreisform auf den Teller legen und langsam das lauwarme Wasser in die Mitte des Tellers gießen, bis es bei den Smarties angekommen ist. Jetzt lasst euch überraschen was passiert!

Das Experimentieren mit Feuer ist natürlich ein Highlight für Kinder

Ihr benötigt eine Schale mit Sand und verschiedene Materialien, wie z.B. Kohle, Grillanzünder, Papier, Pappe u.v.m. , welche zum Brennen gebracht werden können. So kann man erforschen, was schneller oder nicht so schnell zu brennen anfängt.

WICHTIG ! Bitte immer einen Eimer mit Wasser parat stehen haben!
Feuerexperimente nur mit Erwachsenen durchführen!

KiTa für zu Hause #106 aus Leerhafe

Moin alle zusammen aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Leerhafe!
wir möchten im Blog von unserem Projekt ,,Ausbildung zum Streitschlichter“ berichten.

In Begleitung des Präventionsrates haben wir als pädagogische Fachkräfte im Jahr 2017 an einer Fortbildung zum Thema ,,Mediation und Streitschlichtung im Kindergarten“ teilgenommen. Begleitet und unterstützt wurden wir von der Mediatorin und Fachkraft für Kriminalprävention Kathrin Waldor.

Hier eine kurze Vorabinformation bezüglich des Projektes: Lernen in der Kindertagesstätte ist in erster Linie soziales Lernen. Dieser Lernprozess ist in der Regel auch mit dem Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Gefühlen, Wahrnehmungen und Interessen, eben mit Konflikten und Streit verbunden. Konflikte bilden ein soziales Übungsfeld und eine Lernchance für Kinder; sie können und wollen Konflikte klären. Dazu brauchen sie entsprechende Rahmenbedingungen und die Unterstützung von uns.

Das Ziel von Mediation im Bereich Kita liegt in der pädagogischen Arbeit mit (Vorschul-) Kindern und dient der sozialen Frühförderung. Es bietet eine Erweiterung des Bildungsauftrages für die Kita und neue Möglichkeiten, diesen Auftrag im Bereich des sozialen Lernens und des Spracherwerbs umzusetzen. Sie hilft uns, unsere Kommunikation gezielter einzusetzen und entlastet bei der Konfliktklärung im “Kita-Alltag“.

Seit Ende Januar 2018 bilden wir jährlich Streitschlichter aus. Viele verschiedene Übungen und Themen zum Bereich Mediation, wörtlich übersetzt Streitschlichtung, wurden in den Kita-Alltag transportiert.

Jedes Jahr im Januar beginnen unsere Großen im Rahmen des Baschukitreffens (Baldschulkindertreffen) ihre Ausbildung zum Streitschlichter. In einer ersten Gesprächsrunde berichten die Kinder von eigenen Streitigkeiten und erzählen, wie sie sich dabei gefühlt haben.

Daraufhin werden 2 Gruppen der interessierten Mädchen und Jungen in wöchentlichen AGs zu Streitschlichtern fortgebildet.

Die angehenden Streitschlichter werden auf ihre Rolle gut vorbereitet und lernen in spielerischen Übungen alles zum Thema Gefühle, Zuhören, Zusammenfassen, Nachfragen – eben all das, was in einer Streitschlichtung wichtig ist, um zukünftig bei Unstimmigkeiten und Streit vermitteln zu können.

Anders als bei der Mediation im klassischen Sinn, können die Kinder hier auch auf Lösungsideen zurückgreifen, falls keine eigenen Ideen kommen. Dies sind gemalte Bilderkarten mit Wiedergutmachungen, wie zusammen spielen, nach Hause einladen, Entschuldigung sagen und anderes.

Im letzten Treffen der Ausbildungsphase erprobt sich jedes Kind in Rollenspielen.

Im Eingangsbereich der Kindertagesstätte haben die Kinder für die Streitschlichtung eine Streitschlichterecke eingerichtet.

Dazu gehört unsere selbstgebaute, gelb angestrichene Streitschlichterbank mit Smileys darauf, die Streitschlichterregeln, ein Gefühlsbarometer, die selbstgestalteten Streitschlichterwesten, der Dienstplan mit den Wochentagen und die Lösungskarten.

Nach Abschluss der Ausbildung wird den Streitschlichtern eine Urkunde und ein kleines Geschenk überreicht.

Morgens schauen die Streitschlichter im Kindergarten auf den Dienstplan, ziehen ihre Westen an und treten ihren Dienst an bis zum Ende des Kindergartentages.

Dankeschön für eure Hilfe beim Lösen von Konflikten, liebe Streitschlichter. 😊

Liebe Grüße aus der Kindertagestätte Leerhafe

KiTa für zu Hause #105 aus Spetzerfehn

Dieser Blogeintrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Regenbogen Spetzerfehn:

Mit Moses durch die Wüste

Heike Schütz und Astrid Burmeister haben mit den Kindern und uns zum Anfang des Themas eine lebendige Andacht gefeiert. Bei dieser Andacht hatten wir Mose zu Besuch, welcher uns seine Geschichte erzählt hat. Er hat uns warme Milch mit Honig mitgebracht, um uns zu zeigen, was das Volk Israel im gelobten Land erwartet.

Nachdem wir uns mit Heike Schütz und Astrid Burmeister bei einem Dienstgespräch mit dem Thema:“ Mit Moses durch die Wüste“ auseinandergesetzt haben, sind wir im Januar mit dem Thema gestartet.

Nach der Einführung in die Geschichte, haben wir das Thema in den nächsten Wochen im gesamten Kindergartenalltag mit einbezogen. Aus dem Spiel: „Wir gehen heut auf Löwenjagd“ wurde „Wir gehen heut auf Wanderschaft“.

Es gab Malbilder zu dieser Geschichte, die wir zu einem Bilderbuch umgewandelt haben. Um die Geschichte bei den Kindern zu verinnerlichen, haben wir sie mit unserem Kamishibai wiederholt.

Astrid hat die Geschichte in einzelnen Etappen weitererzählt und zu jeder Etappe gab es ein kleines Highlight.

In der ersten Etappe gab es „Zauberwasser“. Zuerst war es salzig, aber nachdem Moses in der Geschichte das Wasser genießbar machte, war unser Wasser plötzlich auch genießbar.

Mit gelbem Krepppapier wurden die Wüste und die Wanderung dargestellt. Das Papier hing an der Wand in den jeweiligen Gruppen. Wir haben nach jeder Etappe mit den Kindern ein Symbol dargestellt und aufgeklebt.

Astrid hat die Wüste mit einem Sandhaufen dargestellt und sie mit Playmobilfiguren bespielt.

Die Kinder hatten die Möglichkeit „Manna“ zu sortieren und ein „Himmel und Höllespiel“ mit den 10 Geboten zu basteln. Der Abschluss der Geschichte wurde mit unserem Winterfest (Verkleidungsfest) gefeiert. Dafür haben die Kinder den Gruppenraum mit Kamelen und Palmen gestaltet. Ein Schwungtuch diente als Zelt.

Beim Fest gab es Fladenbrot, Wurst, Käse, exotisches Obst und heiße Milch mit Honig. Die Kinder durften auf dem Fußboden sitzen zum Essen, das hat ihnen großen Spaß gemacht.

Wir haben später noch zu orientalischer Musik getanzt.

Unser Fazit zu diesem Thema:

Es war nicht immer einfach, den Kindern die Geschichte nahezubringen… Aber durch die verschiedenen Angebote ist es uns gelungen.

KiTa für zu Hause #104 aus Horsten

Osterkerzen gestalten mit Kindern

Dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.- luth. Kindertagesstätte Horsten.

„Glaube… ist das Vertrauen darauf, dass alles, was wir hoffen sich erfüllen wird und das, was man nicht sehen kann, trotzdem existiert“

(Hebräer 11,1)

Was bedeuten eigentlich die Symbole auf den Osterkerzen?
Darüber haben wir in dieser Woche mit den Kindern gesprochen, und jedem Kind eine Kerze zur Gestaltung zur Verfügung gestellt.

Das Kreuz als Symbol der Christen, der Regenbogen als Freundschaftszeichen Gottes an die Menschen, das A steht für den Anfang und das Omega Zeichen für das Ende.

Die Ergebnisse sind wunderschön geworden und sind eine tolle Ergänzung für den Ostertisch.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern gesegnete Ostern 🐣
Eure Kinder und Mitarbeiterinnen der Ev.- luth. Kita in Horsten.

KiTa für zu Hause #103 aus Esens

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Eisenbahn“ in Esens.

Osterlamm 

Rel.-päd. Ansatz und Backanleitung zum Osterlamm

Religiöse Bedeutung des Osterlamms

Das Osterlamm hat im christlichen Glauben eine lange Tradition. So wird Jesus Christus laut Neuen Testament als „Lamm Gottes“ bezeichnet.

Joh. Ev. 1,29 

„Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt“.

So deutet das Lamm darauf hin, dass Jesus wie ein Opferlamm am Kreuz gestorben ist.
Beim letzten Abendmahl aßen Jesus und seine Jünger ein Passahlamm. Heute gehört das Osterlamm als traditionelles Ostergebäck zu Ostern dazu.

Rezept: Osterlamm Backen

Backzutaten
1 Würfel Hefe
100 gr. Zucker
220ml. lauwarme Milch
40 gr. Butter
500 gr. Mehl
1 Ei
Zum Bestreichen und Verzieren:
1 Eigelb
Hagelzucker
Rosinen

Hefe in einer Schüssel zerbröseln, Zucker dazu geben und ca. 10 Min. ruhen lassen. Die Hefe wird flüssig und wirft Blasen.

Das Hefe-Zuckergemisch mit lauwarmer Milch verrühren und nun die restlichen Zutaten hinzufügen.

Alles gut miteinander verrühren oder mit den Händen kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

Den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (ca. 45.Min)

Wenn der Teig gut aufgegangen ist,
noch einmal durchkneten und nacheinander die einzelnen Körperteile vom Lamm formen.

Die Teile auf ein Backblech legen.

Die Kugeln nicht zu nah aneinanderlegen, da der Teig noch aufgeht. Das Lamm noch einmal 10 Min gehen lassen. Den Ofen schon einmal auf 180°C Umluft vorheizen.
Danach das Lamm mit dem Eigelb einstreichen und mit Hagelzucker verzieren , je nach Backofen ca. 20 Min. goldbraun backen.

Wir wünschen viel Freude beim Nachbacken und guten Appetit.
Wir haben im Anhang das Lied: „Komm, sag es allen weiter“ angefügt und teilen das Osterlamm miteinander.

Wir wünschen eine gute Passionszeit und ein frohes Osterfest.
Ihr Kita-Team der Eisenbahn 

KiTa für zu Hause #102 aus Timmel

Dieser Blog-Beitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Kunterbunt aus Timmel.

Ein freundliches Moin aus dem Ev.- luth. Kindergarten Kunterbunt Timmel!
Bei uns im Kindergarten läuft das Projekt „Gott erschafft die Welt“. Dazu haben wir uns die Frage gestellt: Wozu brauchen wir LICHT? Passend dazu haben wir ein Experiment gestartet, was einen staunen lässt…
…probiert es selbst mal aus.

Experiment: Wachsen Bohnen „ohne“ Licht?

Ihr braucht:

  • Erde
  • Bohnen
  • Wasser
  • 1 Karton oder ähnliches zum Abdunkeln

1.  Füllt die Erde in einen Behälter, verteilt die Bohnen, wie auf der Packung beschrieben, in der
Erde und gebt ihnen Wasser.

2.  Über die Bohnen kommt nun ein Karton, der,
bis auf ein ca. handgroßes Loch an einer Seite, blickdicht ist.

3.  Jetzt brauchen die Bohnen:
Immer mal wieder Wasser und ZEIT!

4.  Nach ein paar Wochen zeigt die Bohnenpflanze sich so langsam.

5.  Zurück zu der Frage: Wachsen Bohnen „ohne“ Licht?

Ergebnis:
Bohnen brauchen eine kleine Lichtquelle zum Wachsen.
Auf dem Bild ist zu erkennen, dass die Bohnenpflanze die Richtung zum Licht gesucht hat und deswegen zur linken Seite wächst.

Viel Spaß beim Nachmachen!

KiTa für zu Hause #101 aus Mittegroßefehn

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche in Mittegroßefehn.

Liebe Kinder und Familien,
bei uns wurden in letzter Zeit viele Bäume beschnitten oder sogar gefällt. Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, etwas mit Baumscheiben zu basteln.

Dazu braucht ihr bitte Hilfe von einem Erwachsenen.

Materialliste:
Säge
Bohrmaschine oder Kastaniendreher
Schraubzwinge
Heißkleber/flüssiger Kleber
Edding
Pfeifenreiniger
Knöpfe
Holzscheibe

  1. Absägen

    Spannt den Ast/Stamm in eine Holzzwinge und sägt euch eine ca. 3 cm dicke Holzscheibe ab.

  2. Standfläche sägen

    Spannt die Holzscheibe erneut ein, so dass ihr die Holzscheibe unten gerade absägen könnt. Die Holzscheibe soll sich nun aufstellen lassen.

  3. Ohrenlöcher bohren

    Spannt die Scheibe ein weiteres Mal ein, so dass die runde Seite nach oben zeigt.
    Oben werden für die Ohren 2 kleine Löcher vorgebohrt.

  4. Ohren basteln

    Nun schnappt ihr euch 2 Pfeifenreiniger und den Kleber/Heißklebepistole.
    Etwas Kleber kommt in die beiden Bohrlöcher. Anschließend steckt ihr die Pfeifenreiniger, wie ein Ohr geformt, in die beiden Löcher.

  5. Gesicht malen/basteln

    Mit dem Kleber und dem Knopf könnt ihr ein Hasengesicht malen bzw. aufkleben.

Viel Spaß beim Nachbauen…

KiTa für zu Hause #100 aus Esens

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Bärenhöhle aus Esens.
Mehr über die KiTa Bärenhöhle erfahren

Hallo zusammen,

wir Bären aus der Bärenhöhle in Esens wünschen allen eine schöne Woche.

In der letzten Zeit haben wir mit verschiedenen Materialien gearbeitet und experimentiert. Unter anderem haben wir ausprobiert, aus welchen Zutaten unser Brot hergestellt wird, zugeschaut wie Wasser friert und wieder schmilzt.

Auf den folgenden Bildern sind ein paar unserer erforschten Materialien zu sehen und in den Sprechblasen sind ein paar Beispiele für Fragen, die wir den Kindern oder sie sich gegenseitig gestellt haben.

Was kann ich mit Reis machen?
z.B. umfüllen, durch die Finger rieseln
lassen und natürlich essen
Wie fühlt sich Sand an?
Kann der Sand sich verändern?
Wenn ja, wie?

Damit ihr auch etwas ausprobieren könnt, haben wir ein Knetrezept für euch:

Knetrezept

  • 400 g Mehl
  • 4 – 5 EL Öl
  • 145 g Salz
  • 3 EL Zitronensäure
  • zum Färben Lebensmittelfarbe

Zubereitung

1. Mehl, Salz, Zitronensäure und Lebensmittelfarbe vermischen.

2. Wasser zum Kochen bringen, mit Öl zusammen in die Masse geben und mit dem Mixer verkneten.

3. Falls die Knetmasse zu trocken ist, noch etwas Wasser hinzufügen; ist sie zu klebrig, etwas Mehl und für bessere Geschmeidigkeit etwas Öl hinzugeben.

KiTa für zu Hause #99 von Norderney

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Kap“ auf der Insel Norderney:
Wir sind eine Kindertagesstätte mit vier Regel-Gruppen und zwei Krippengruppen, bei uns arbeiten 25 Fachkräfte.

Liebe Eltern und vor allem liebe Kinder,

seit dem 28.02.2022 beschäftigen wir uns in unserer Einrichtung mit dem Thema Fastenzeit.

Am 1. Tag haben wir mit den Kindern über Jesus und seinem zu bestehendem Auftrag gesprochen. Dieser kam von Gott.

Es begann alles vor langer Zeit. Nachdem Jesus von Johannes getauft wurde, ging er in die Wüste und musste sich einer Prüfung unterziehen. Er musste fasten: 40 Tage und 40 Nächte war er ganz allein auf sich gestellt. Jesus saß in der Wüste und dann kam der Teufel, um ihn zu überreden, dass doch alles Quatsch ist und er ruhig von seinem Vorhaben abweichen kann. Aber was hat Jesus wohl gemacht? Ließ er sich ablenken oder hat er es geschafft? Diese Fragen stellten sich uns.

Wir haben uns mit den Kindern gemeinsam auf den Weg gemacht und die Geschichte von Jesus in der Wüste aus einer Kinderbibel gelesen. Die Kinder haben ihre Gedanken mitgeteilt und wir sind in eine rege Unterhaltung übers Fasten gekommen, ob das für Jesus wohl einfach gewesen ist, so lange ohne Essen auszukommen? Was bedeutet Fasten für uns heute? Wie geht das eigentlich? Wie ist es eigentlich in einer Wüste zu sein?

Zusammen mit den Kindern haben wir aus Kett-Material ein Legebild zu der Geschichte entstehen lassen…seht her!

Sehen könnt ihr eine Wüste mit Palmen und auch etwas Wasser, damit er nicht noch verdursten muss, denn das war für die Kinder einfach unvorstellbar.

Was heißt Fastenzeit?

Am Aschermittwoch ist nach der bunten Karnevalszeit alles vorbei! Dann beginnt die Fastenzeit. Sie dauert lang: 40 Tage und 40 Nächte. Das ist genau die Zeit von Aschermittwoch bis Ostern (Karfreitag).

So, wie die Karnevalssachen weggeräumt werden, kann man auch in sich selbst aufräumen. Das geht gut, wenn wir auf Dinge verzichten, die wir nicht unbedingt brauchen. Hierzu gibt es viele Möglichkeiten: z. Bsp. nicht mit dem Auto fahren, sondern lieber mit dem Fahrrad, auf Süßigkeiten verzichten, Abend lieber gemeinsam Spiele spielen, anstelle von Fernsehen, kein Brötchen unterwegs kaufen, wenn doch zu Hause genug Brot da ist, vielleicht für einen guten Zweck spenden…. Wir denken dann auch an die Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, und wollen ihnen helfen.

Was hat diese Zeit für eine Bedeutung für uns als Christen? Die Fastenzeit geht bis Ostern und wir bereiten uns auf den Tod und die Auferstehung von Jesus Jesu vor. In dieser 40tägigen Zeit wollen wir noch viel mehr über Jesus und sein Leben erfahren.

Wir wissen auch schon, dass Ostern eine Zeit des Neubeginns ist. Der Frühling kommt, es fangen die Blumen und Blätter an den Bäumen wieder an zu wachsen und neues Leben entsteht…

In der Bibel steht geschrieben:

40 Tage war Jesus in der Wüste und wurde vom Teufel in Versuchung geführt, Böses zu tun und zu denken, Gott gäbe es gar nicht.

Wir haben erfahren, dass er stark geblieben ist und sich durch sein Fasten von innen gereinigt hat. Er kann sich nun auf die wichtigen Aufgaben von Gott konzentrieren. Gut gemacht, Jesus! Da stellte sich auch die Frage, ob es für uns schon Situationen gab, in denen wir standhaft bleiben mussten, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

Unsere Kinder waren sehr stolz auf Jesus!

Zum Schluss haben wir noch ein kleines Gebet gesprochen. Die Geschichte von Jesus ist noch nicht zu Ende.

Vielleicht auch ein Gebet für Euch:

„Jesus, du warst so lange in der Wüste. 40 Tage und Nächte. Es war am Tage heiß und in der Nacht kalt. Du hast dich auf deine Aufgabe vorbereitet, den Menschen von Gott zu erzählen. Segne uns zur Fastenzeit. Amen.“

 

Liebe Grüße von Norderney

KiTa für zu Hause #98 aus Stedesdorf

Grüße aus der Kindertagesstätte St. Aegidien in Stedesdorf.
In der letzten Zeit hatten wir das Thema „Farben“. Dazu haben wir Spiele, Lieder, Bastelangebote und Experimente durchgeführt. Wir zeigen Euch mal ein paar Einblicke…

Besonders viel Spaß hatten die Kinder beim Experiment „Tanzende Milch“.

Dieses möchten wir Euch gerne erklären und zeigen!

Ihr braucht: einen tiefen Teller, Milch, Spülmittel, Wattestäbchen oder Eisstiele, Lebensmittelfarbe.

Weiter gehts!

1. Schüttet vorsichtig etwas Milch in den tiefen Teller (siehe Bild).

2. Dann dürft Ihr an den Rand ein paar Tropfen von jeder Farbe geben.

3. Als nächstes taucht Ihr Euren Eisstiel oder das Wattestäbchen in das Spülmittel und berührt damit die Farbtropfen in der Milch.

Nun könnt Ihr beobachten, wie die Farben sich „wellenartig“ ausbreiten und sich zu Spiralen drehen.

Warum ist das so?

Milch besteht u.a. aus Fett, Protein, Zucker, Vitaminen und Mineralien. Spülmittel (Tenside) haben die Eigenschaften, die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten zu brechen und Fett zu lösen. Das Fett in der Milch und die Oberflächenspannung verhindern, dass die Farbtropfen sich mit der Milch vermischen. Kommt die Milch mit dem Spülmittel in Kontakt, wird die Spannung der Milchoberfläche verringert und die Farbe fließt davon. Stupst man mit einem trockenen Wattestäbchen in die Milch, passiert nichts. Das Spülmittel reagiert mit dem Protein der Milch und die Moleküle ändern ihre Form.

Im Anschluss an das Projekt „Farben“ haben wir uns noch mit dem Thema „Regenbogen“ beschäftigt.
Die Kinder lauschten der Geschichte, wie ein Regenbogen entsteht und welche Farben er hat.

Hier die Anleitung, wie Ihr einen Regenbogen mit der Klatschtechnik herstellen könnt:

  1. Ihr benötigt ein weißes Blatt Papier (z.B. Din A4) und die passenden Farben aus der Flasche = Fingerfarbe (rot, orange, gelb, grün, blau & lila)
  2. Zuerst müsst Ihr das Blatt einmal in der Mitte zu einem Buch falten, damit Ihr mittig des Blattes eine Falte bekommt.
  3. Wenn Ihr das Blatt nun wieder aufklappt, gebt einen kleinen Klecks von jeder Farbe, untereinander auf eine Seite des Blattes (direkt an der Falte entlang).
  4. Nun klappt Ihr das Blatt Papier wieder vorsichtig zu.
  5. Mit den Fingern oder der ganzen Hand, von der Mitte aus, die Farbkleckse (die man sieht und spürt) vorsichtig nach außen streichen. Das wird so oft wiederholt, bis Ihr in der Mitte keinen Farbklecks mehr spürt.
  6. Jetzt kommt der große „spannende“ Moment. Das Blatt wird vorsichtig auseinander- gezogen und „tada“ ein bunter Regenbogen- Schmetterling kommt zum Vorschein.

Wenn Ihr Lust habt, könnt Ihr Euch dabei diese Lieder zum Thema „Farben“ anhören.

Viel Spaß beim Nachmachen wünschen euch die Sonnenblumen- und Gänseblümchengruppe aus Stedesdorf.

KiTa für zu Hause #96 aus Holtgast

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Kinnerhuus“ in Holtgast.

Moin Mitnanner,

da wir ein zweisprachiger Kindergarten sind und die plattdeutsche Sprache wertschätzen, erlauben wir uns heute unseren Blogbeitrag auf Platt zu senden.

Jede Mörgen üm halv neegen dropen de Rieters un de Rackers sück in int Gang to n Gebetskring.
Een Disk wurd nu van een utsöökt Kind schmückt un de Keers anzünd.
Dat Diskdoog hät eelke Dag een annern Farv – hierbi is de Regenbogen uns Hülp.
(Mo -Rot,Di -Orange ,Mi -Gell, Do -Gröön ,Fr – Blau)

Uns Holtkrüüz un de Keers, sünd mit Kinner mokt wuurn, runden uns Altar aff.
Zwee Knobels loden nu dat kind to n trüllen in.
Eerst de Mörgenleedknobel.
Dat Kind singt een Rieg vör – un wi annern singen na.

As Bispill:

Moin Moin, dat ji weer dor sünd, deit mi düchtig freuen.
(All)
Moin Moin, dat ji weer dor sünd, dat is ober fein.
(All)
Moin-Moin

De Gebetsknobel wurd trüllt.
Dat Kind bidd de Kinner de Hannen to falten un wenn se mögt,
de Ogen to schlutten.
Dat Kind fangt nu ok an weer an een Rieg to beden,
un de Kinner schnacken na.

As Bispill:
Leev Gott
Wo ik go un stoh büst du, leeve Gott bi mi.

(All)
Wenn mien Ogen di ok nich sehn könnt,
weet ik dennoch, du büst bi mi.
Amen

(All)

De Keers wurd utpust un wi wünschen uns een moien Dag.
De Kinner goht in hör Gruppen torügg.

Wi wünschen völl Spaaß bit lesen.
Bit annermol
Jo Kinnerhuus Team 

KiTa für zu Hause #95 aus Reepsholt

Moin alle zusammen!

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Reepsholt.

Die Kinder aus unserer Kindertagesstätte wollten gerne Schneemänner für die Fensterdeko basteln. Jeder durfte seinen Schneemann so gestalten wie er es mochte. Kreativität war nun angesagt. Außerdem haben wir den Schnee selbst vom Himmel fallen lassen. Wir machen unsere eigene Schneekugel.

Euch nun auch viel Spaß beim Nachbasteln.

Für den Schneemann braucht ihr:

  • weißes Tonpapier für die Schneebälle
  • buntes Papier zum Gestalten
  • Nadel und Faden
  • Schere und Kleber

1) Zuerst schneidet ihr Kreise aus (entweder malt ihr sie mit der Hand vor oder macht euch eine Schablone, die ihr dann mehrfach verwenden könnt). Ihr überlegt euch, wie groß euer Schneemann werden soll. Der Schneeball vom Kopf darf ruhig kleiner sein.

2) Danach überlegt ihr, wie euer Schneemann aussehen soll bzw. wie ihr ihn gestalten wollt.
Hier ein paar Ideen: Einen Hut, eine Mütze, Augen, Nase Mund, Knöpfe, einen Stock usw. – Wir denken, euch fallen ganz tolle Dinge ein.
Unsere Kinder haben dann noch ihr Alter und ihren Namen darauf geschrieben.

3) Zum Schluss nehmt ihr Nadel und Faden und verbindet alle Schneekugeln miteinander. So kann der Schneemann im Fenster schön hin und her wackeln. Ihr könnt ihn aber auch nur zusammen kleben.

Papier Schneemann basteln in der Kita

Für die Schneekugel benötigt ihr:

  • ein Glas mit Schraubverschluss (z.B. ein Marmeladenglas)
  • Wasser oder destilliertes Wasser (wird nicht so schnell trüb)
  • etwas Spülmittel
  • Glitzer
  • eventuell einen kleinen Gegenstand
  • Heißkleber

1) Ihr befüllt das Glas mit Wasser. Gebt dann einen kleinen Tropfen Spülmittel in das Glas und etwas Glitzer.

2) Auf den Deckel klebt ihr mit viel Heißkleber euren Gegenstand, den ihr später beschneien lassen möchtet. Trocknen lassen!

3) Nun noch zusammenschrauben und eure Schneekugel ist fertig.
Ihr könnt beobachten, wie sanft der Glitzer wie „Schneeflocken“ ganz leicht vom Himmel fällt, indem ihr das Glas schüttelt.

Schneekugel basteln in der Kita

Wir wünschen euch noch eine schöne Winterzeit mit hoffentlich etwas Schnee, damit wir draußen viele Schneemänner bauen und dem echten Schnee beim Herunterfallen zuschauen können.

Liebe Grüße und bleibt gesund!
Euer Kita–Team von der Ev.- luth. Kindertagesstätte Reepsholt

KiTa für zu Hause #94 aus Neugaude

Moin aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Wald“ in Neugaude,

wir sind eine zweigruppige Kita mit insgesamt sieben Fachkräften und einer Auszubildenden.

Damit es weiterhin überall schöne Musik gibt, haben wir für euch Musikinstrumente aus ganz wenigen und zumeist recycelten Materialien gebastelt.

Für eine Rassel benötigt ihr:

  • eine leere Küchen- oder Toilettenpapierrolle
  • etwas Papier
  • eine Füllung wie z.B. Körner, Reis oder Nudeln
  • etwas Kleber

Ihr nehmt die Rolle und klebt sie auf einer Seite mit etwas Papier zu. Dann befüllt ihr sie mit Körnern o.ä. und klebt auch die zweite Seite zu. Ihr dürft sie gerne noch bunt anmalen. Fertig 🙂

Für eine Kastagnette benötigt ihr:

  • etwas Pappe
  • eine Schere
  • Klebstoff
  • zwei Kronkorken

Ihr schneidet einen Streifen aus der Pappe und klebt auf jedes Ende einen Kronkorken. Dann faltet ihr die Pappe in der Mitte einmal, so dass sich die Korken berühren. Fertig 🙂

Für eine Gitarre benötigt ihr:

  • eine leere Getränketüte
  • eine Schere
  • sechs Musterklammern
  • drei Gummibänder

Ihr nehmt eine leere Getränketüte und schneidet ein ovales Loch hinein. Dann befestigt ihr unterhalb des Loches drei Musterklammern. Oberhalb des Loches befestigt ihr ebenfalls drei Musterklammern, die aber unterschiedlich hoch sind. Nun spannt ihr die Gummibänder zwischen jeweils zwei Musterklammern. Fertig 🙂

Viel Spaß beim Basteln und Musizieren,
wünscht euer Team der Kita „Am Wald“

KiTa für zu Hause #93 aus Osteel

Der heutige Blog-Beitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Schneckenhaus in Osteel.

Ostfriesische Gemütlichkeit…

…hält stets ein Tässchen Tee bereit!

So auch bei uns im Kindergarten und Familienzentrum in Osteel.

www.schneckenhaus-osteel.de

Wir machen regelmäßig kleine Teerunden mit unseren Kindern. In gemütlicher Runde lernen die Kinder die ostfriesische Tradition kennen.

Ostfriesische Gemütlichkeit

Wie läuft so eine Teerunde bei uns ab?

Als erstes nehmen wir uns einer nach dem anderen einen kleinen Kandis (auch Kluntje genannt) mit der Kandiszange und legen ihn in die Teetasse.

Danach >Vorsicht heiß< bekommt jeder etwas Tee eingeschenkt. >Wie toll der Kandis knistert<

Als Nächstes darf sich jeder einen Sahnelöffel mit Sahne in den Tee gießen. >Was für tolle Figuren sich dabei entwickeln<

Wenn der Tee etwas abgekühlt ist, können wir den Tee trinken.

>Mmmmmmh lecker<

Wer noch einen Tee möchte, legt den Löffel neben die Tasse. Ist der Löffel in der Tasse bedeutet dies, dass man keinen Tee mehr möchte.

>Drei Tassen sind Ostfriesen-Recht<😃

Natürlich trinken wir mit den Kindern entkoffeinierten Tee. 😉

Zu jeder Teerunde gehört bei uns die: Teebeutelrakete

Die Geschichte geht wie folgt:

Eine Zauberin, die für jedes Problem eine Lösung findet

Was ihr für die Geschichte braucht:

-Teebeutel

-feuerfeste Unterlage

-Feuerzeug

Es war einmal eine Zauberin, die lebte in einem fernen Land. Jeden Tag schaute sie voller Sehnsucht auf ihren Globus. Sie wünschte sich nichts mehr, als einmal die andere Seite der Erde besuchen zu können. Eines Tages fasste sie Mut und baute sich eine Rakete, um ihre Reise zu beginnen.

(Stellt den Teebeutel auf eine feuerfeste Unterlage – stehend.)

Allerdings war ein kleiner Wichtel mit ihrem Plan nicht einverstanden. Er schlich in der Nacht zu der Rakete und entfernte die Steuerung.

(Zettel vom Teebeutel abreißen.)

Voller Vorfreude lachte der Wichtel in sich hinein und sagte: “ Ha ha, du bringst die Zauberin nicht zur anderen Seite der Erde!“

Am nächsten Morgen fand die Zauberin die beschädigte Rakete und sagte zu sich: „Macht nichts, für jedes Problem gibt es eine Lösung.“

In der folgenden Nacht kam der Wichtel zurück. Nun nahm er die Zündschnur mit.

(Schnur vom Teebeutel entfernen.)

Am nächsten Morgen sagte die Zauberin erneut zu sich: „Für jedes Problem gibt es eine Lösung!“

Nachdem die Sonne untergegangen war, kam der Wichtel zurück. Er entleerte den Tank und lief laut lachend davon.

(Öffnet den Teebeutel, entfernt die Klammer und nehmt den Tee heraus. Nun öffnet den Beutel und stellt ihn, wie eine Röhre, auf die feuerfeste Unterlage.)

Nachdem die Zauberin aufgewacht war, sah sie, was passiert war und sprach zu sich: „Für jedes Problem gibt es eine Lösung.“

Als es nun wieder Nacht wurde, kam der Wichtel wieder zur Rakete und zündete sie an. „Ich lasse dich nicht fortfliegen.“ lachte er.

(Zündet den Teebeutel oben an – er beginnt in die Luft aufzusteigen.)

Doch flog die Rakete davon und die Zauberin machte sich auf den Weg zur anderen Seite der Erde.

Sie hatte recht: Für jedes Problem gibt es eine Lösung!

Viel Spaß beim Ausprobieren. Es funktioniert super.

KiTa für zu Hause #92 aus Horsten

Neujahrskuchen (Krüllerkes) backen in der Kita

Dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.- luth. Kindertagesstätte Horsten.

Um das neue Jahr 2022 mit den Kindern einzuläuten, haben wir ganz traditionell Neujahrskuchen im Kindergarten gebacken.

Wir leben mit den Jahreszeiten und somit auch mit den ostfriesischen Traditionen. Das Anbieten von Gebäck für Gäste zum Jahreswechsel ist nahezu auf der ganzen Welt zu finden. Bei uns werden sie ab dem Buß- und Bettag gebacken und zum Frischhalten in großen Kannen gelagert.

Das Backen von Neujahrskuchen ist bis ins späte Mittelalter hinein zurückzuverfolgen. Wurden sie früher noch im offenen Feuer zwischen -zwei Eisenplatten, in Form einer Zange gebacken, werden sie heutzutage mit modernen, elektrischen Hörncheneisen hergestellt. Auf den alten Neujahrseisen fand man früher üblicherweise das Familienwappen, oder Symbole die typisch für die jeweilige Region waren. Jeder Haushalt hatte eine eigene Rezeptur, die streng gehütet wurde. Auch Gewürze wie Anis und Kardamom kommen nach wie vor zum Einsatz, um das Gebäck zu etwas Besonderen zu machen. Am Tag zuvor haben wir den Teig zusammen mit den Kindern angesetzt, da er einen Tag durchziehen muss.

Viele Kinder berichteten beim Backen von ihren Großeltern, die ihnen diese schöne Tradition vermittelt haben. Einige Kinder aßen zum ersten Mal einen Neujahrskuchen und waren natürlich begeistert von dem süßen, knusprigen Gebäck. Um das Ganze abzurunden haben wir eine ostfriesische Teezeremonie abgehalten und die Neujahrskuchen natürlich verputzt.

Rezept:

  • 375g Butter, geschmolzen
  • 375g Kandiszucker, aufgelöst in 1 Liter Wasser
  • 500g Weizenmehl
  • 2 Eier
  • nach Belieben ½ Kardamom und ½ Päckchen Anis

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät gut vermengen und zum Durchziehen einen Tag im Kühlschrank lagern.

Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

Wir wünschen nun allen Kleinen und Großen viel Spaß beim Nachbacken und ein gesegnetes, gesundes Neues Jahr 2022.

Eure Kinder und Mitarbeiterinnen der Ev.- luth. Kita in Horsten.

Bleibt gesund!

KiTa für zu Hause #91 aus Werdum

Moin liebe Familien,
dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Werdum.

In diesem Jahr hat es bereits Anfang Dezember geschneit.

Wir haben diese Gelegenheit direkt genutzt und waren mit den Kindern barfuß Draußen, um im Sinne von Kneipp Schnee zu treten.

Die Anleitung zum Schneetreten findet Ihr nachstehend: https://www.kneippbund.de/[…]/Schneetreten.pdf

Für den Fall, dass mal kein Schnee fällt, haben wir mit den Krippenkindern selbst Spiel-Schnee hergestellt. Eine schöne Möglichkeit zur Wahrnehmungsförderung.

Hierfür benötigt Ihr:

  • 300 g Speisestärke
  • 300 ml Rasierschaum
  • 1 Schüssel
  • 1 Küchenwaage

Gebt alle Zutaten in die Schüssel und vermengt sie mit den Händen.

Und dann kann der Schneespaß auch schon los gehen.

Kippt die Schneemasse auf einem Tisch aus und lasst der Kreativität Eurer Kinder freien Lauf.

Man kann mit der Masse rieselnden Schnee nachahmen, Schneemänner bauen, die Hände darunter vergraben u.v.m.

Viel Spaß beim Nachmachen 😊.

Wir wünschen allen Familien schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr – ob mit oder ohne echtem Schnee.

Liebe Grüße aus der Krippengruppe „Meerschweinchen“ der Kita „Pfiffikus“ in Werdum

KiTa für zu Hause #90 aus Stedesdorf

Weihnachtliche Grüße aus dem Kindergarten St. Aegidien in Stedesdorf.

Die Adventszeit hat begonnen: Wir backen, basteln, lesen und lernen um was es im Advent geht und warum wir Weihnachten feiern.

Da wir ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ sind, findet derzeit wieder ein Projekt dazu statt. Diesmal lernen wir unsere 5 Sinne kennen. Die Kinder haben die Möglichkeit viele Sinneswahrnehmungen durch das Fühlen, Schmecken, Riechen, Sehen und Hören zu erleben. Zum Beispiel haben die Kinder einige weihnachtliche Gerüche, wie Zimt, Vanille, Mandarinen usw. durch Riechdosen entdeckt.

Die Kinder probierten unterschiedliche Dinge mit verschlossenen Augen, somit konnten sie ihren Geschmackssinn und besonders ihre Zunge kennenlernen, sowie die Geschmacksrichtungen, süß, sauer, salzig und bitter feststellen. Am besten hat ihnen der süße, ausgepresste Orangensaft gefallen.

Nun steht, auf Wunsch der Kinder, Butterkekse backen auf dem Plan. Dabei lernen sie nochmal bewusst ihren taktilen Sinn kennen. „Taktile Wahrnehmung“ bezeichnet unseren Fühl- und Tastsinn. Wir nehmen über unsere Haut unterschiedliche Reize, wie Berührung, Druck, Temperatur und Schmerz wahr.

Jetzt kommen wir zu unserem Keksrezept!

Schritt 1: Den Backofen auf 150° Umluft vorheizen.

Schritt 2: Teig zubereiten

→ Butter, Zucker, Vanillezucker und Ei verrühren.

→ Das Mehl und das Backpulver dazugeben und unter den Teig kneten… man kann den Teig auch prima mit den Händen durchkneten.

→ Den Teig zu einer Kugel formen und auf einer Arbeitsfläche ausrollen.

Schritt 3: Plätzchen ausstechen und auf das Backblech setzen, 12 -15 Minuten backen, auskühlen lassen und beliebig dekorieren.

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit!

Zudem wünschen wir frohe Weihnachten, sowie alles Gute für das neue Jahr!

KiTa für zu Hause #88 aus Holtgast

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Kinnerhuus“ in Holtgast.

Moin aus dem Ev.-luth. „Kinnerhuus“ Holtgast,

heute stellen wir euch zwei Bastelideen vor, die zum nachbasteln an kalten, windigen Herbsttagen für viel Freude sorgen.

Wir wünschen euch viel Spaß bei der individuellen, kreativen Gestaltung…..

Euer KinnerhuusTeam

KiTa für zu Hause #87 aus Mittegroßefehn

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche in Mittegroßefehn.
Bitte beachtet die Warnhinweise am Ende der Seite.

Experiment Backpulverrakete

Materialien:

Längliche Brausetablettendose (z.B.: Vitamindose)
Backpulver 16 Gramm
Essigkonzentrat 25%
Karton
Stifte
Geodreieck oder Lineal
Klebeband (z.B.: Tesafilm)
feste Unterlage
Papier
ein Glas.

Durchführung

Vorbereitung

  • Man schneidet aus Karton die vier Dreiecke mit den Maßen 4cm x 6cm aus.
  • Als nächstes malt man mithilfe eines umgedrehten Glases einen Kreis auf das Papier und schneidet diesen aus.
    Der Kreis wird bis zum Mittelpunkt eingeschnitten.
    Die eine Seite wird über die andere geschoben, sodass ein Kegel entsteht.
    Dieser wird mithilfe eines Klebebands fixiert.
  • Die vier Dreiecke dienen der Rakete als Flugstabilisation. Diese werden unten an die Öffnung der Brausetablettendose mit Klebeband befestigt.
  • Die Spitze wird oben an der Dose mit Klebeband befestigt.

Abschuss der Rakete

  • Zuerst sucht man sich einen festen Untergrund im Freien.
  • Das Backpulver wird in die Rakete eingefüllt.
  • Danach werden zwei Esslöffel Essig dazugegeben und die Rakete muss verschlossen werden.
  • Dann muss man die Rakete etwas schütteln und auf den festen Untergrund gestellt werden.

Nach dem Start

  • Die Rakete kann man mehrmals verwenden, dafür sollte die Rakete gründlich ausgespült werden.
  • Die Backpulver Reste können im Hausmüll entsorgt werden.
  • Bei dem Experiment reagiert das Backpulver mit dem Essig zu Kohlenstoffdioxid (CO2)

Das Team Arche wünscht allen viel Spaß beim Nachmachen und Experimentieren!

—-

Warnhinweise:

  • Dieses Experiment darf nur von erwachsenen Personen durchgeführt werden!
  • Die Rakete darf nicht auf Menschen und Tiere gerichtet werden, denn es besteht Verletzungsgefahr!
  • Die Rakete sollte nur im Freien und auf Privaten Grundstücken genutzt werden. Für die Nutzung anderen Grundstücken muss man sich die Erlaubnis vom Grundstücksbesitzer einholen, dass gleiche gilt für öffentliche Plätze!

KiTa für zu Hause #86 aus Leerhafe

Moin aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Leerhafe!
Wir möchten Euch von unserem Projekt „Martin Luther„ berichten.

Martin Luther

Auf vielfältiger Art und Weise haben wir uns mit dem Reformer Martin Luther auseinander gesetzt. Es ging uns darum, grundlegende theologische Aussagen der Reformation für die Kinder be-greifbar zu machen.

Die Frage, die Martin Luther ein Leben lang beschäftigte, war:
„Wer und wie ist Gott“ und ,,Was bedeutet das für unser Leben?“

Das Zauberwort für Martin Luther war das Wort ,,Freiheit“, und zwar in folgender Reihenfolge:

  • Gott liebt den Menschen so wie er ist und selbst dann noch, wenn der Mensch Mist baut.
  • Wenn ich das weiß, brauche ich keine Angst vor Gott zu haben. Ich kann ihm vertrauen.
  • Das macht mich frei von einem ständig unguten Gefühl- dem Gefühl, nicht zu reichen, dem Gefühl nicht in Ordnung zu sein, dem Gefühl der Angst.

Die religionspädagogische Themenkiste „Martin Luther“ aus dem Kirchenamt in Aurich diente als Grundlage für das Projekt.

Es folgen Beispiele wie wir uns dem Thema gemeinsam mit den Kindern genähert und es ausgearbeitet haben:

Eine Schlosskirche (die Kinder haben sie so bezeichnet) wurde als Rollenspielbereich geschaffen.

Die Schlosskirchentür dient als Eingang.

Eine Bücher-, Spiele- und Verkleidungsecke ist entstanden.

Bücher von Martin Luther, die Kinderbibel und Bücher zum Thema Mittelalter wurden gelesen.

Die Kinder haben sich z.B. als Könige, Burgfräulein und Martin Luther verkleiden.

Eine Tafel mit Kreide war in der Schlosskirche und Möbel zum Sitzen und Schlafen.

Die Kinder haben die Lutherrose gemalt und gebastelt. Die Schlosskirche bekam eine Fahne mit der Lutherrose.

Das Hämmern wurde geübt.

Die Kinder wurden von uns befragt, was ihnen im Kindergarten nicht gefällt. Sie haben ihre Beschwerde an die Tür genagelt. Gemeinsam wollen wir im weiteren Verlauf schauen, ob und wie Änderungen möglich sind.

Wir bekamen Besuch von Martin Luther und er hatte Eintrittskarten für jedes Kind dabei. In Kleingruppen wurde eine Kamishibai – Vorstellung besucht. Danach nahmen die Kinder ihre entwerteten Eintrittskarten mit nach Hause.

Wir haben Lieder zum Thema gesungen: ,,Ja, Gott hat alle Kinder lieb“, ,,Martinus Luther war ein Christ“ und Gebete wurden gesprochen.

Diverse “Kimspiele“ dienten zur Vertiefung.

Am 10. November gab es eine große Geburtstagsfeier für Martin Luther.
Die Kinder haben an diesem Tag ihre selbstgestalteten Laternen wieder mitgebracht. Es wurden Lutherbrötchen gebacken und gegessen. Ein besonderes Highlight wurde unser Laternenumzug auf unserem Außengelände.

KiTa für zu Hause #85 aus Wittmund

Moin liebe Kinder und Familien,
dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Goethestraße“ in Wittmund.

Lichtfeen und -elfen

Wenn im Herbst die Sonne hinter den Bäumen versinkt, beginnen die Lichtelfen schon früh zu tanzen. Sie verabschieden sich für dieses Jahr und sind im Winter nicht zu sehen. Erst wenn die erste warme Frühlingssonne wieder alles zum Leben erweckt, sind auch die Elfen wieder zu sehen.

Für diese Elfe benötigtes Material:

  • 1 Bogen durchsichtiges Laternenpapier
  • Stoffreste
  • Kleber
  • Draht
  • 1 Holzkugel
  • Heißkleber
  • Flitter
  • 1 Glas
  • 1 Teelicht
  • Haare
  • Tacker
  • Schere
  • Stifte

Aus den Laternenpapier einen Trichter formen und mit dem Tacker befestigen.
Die untere Kante gerade schneiden.

Nun mit Stoff und Flitter bekleben.

Jetzt aus dem Draht Elfenflügel formen, mit Stoff umwickeln und mit Flitter bestreuen.

Flügel über Kreuz mit Heißkleber anbringen.

Die Holzkugel mit dem Heißkleber als Kopf befestigen und Haare aufkleben.
Zum Schluss das Gesicht aufmalen und aus Draht und Stoff die Arme formen.

Viel Spaß beim Basteln!

KiTa für zu Hause #84 aus Westerholt

Moin aus dem „Swaalvke-Nüst“ in Westerholt!

Jetzt wo die Herbstferien zu Ende sind, die Blätter von den Bäumen fallen und die Tage kürzer werden, wollen wir etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen.

Dazu haben wir vor wenigen Tagen mit dem Laternen basteln angefangen.
Unsere Krippenkinder können zwischen drei Laternen auswählen, einem Fisch, einer Eule und einem Kürbis.

Wir zeigen euch die Anleitung für unsere Kürbislaterne.

 Dazu benötigt ihr folgendes:

  • einen Luftballon 
  • Angerührten Kleister
  • Transparentpapier (kleine Schnipsel) in weiß, orange und grün
  • Pfeifenputzer
  • Evtl. Draht
  • Moosgummi in Hell,- und Dunkelgrün
  • Faden zum Aufhängen

Zuerst muss der Luftballon auf eine gewünschte Größe aufgepustet werden, danach wird der Luftballon mit Kleister bestrichen und die erste Schicht weißes Transparentpapier wird aufgetragen. 

Dann wird der Luftballon abwechselnd mit Transparentpapier und Kleister bestrichen (zwei Schichten).

Nachdem der Luftballon über  Nacht getrocknet ist, wird die nächste Schicht in orange und am oberen Rand eine Schicht in grün aufgetragen.

Diese lassen wir ein bis zwei Tage trocknen.

Zwei Tage später:

Nachdem der „Kürbis“ gut getrocknet ist, wird der Knoten vom Luftballon aufgeschnitten, die Luft rausgelassen und der komplette Luftballon rausgezogen.

Im nächsten Schritt haben wir dann die Hülle vom Kürbis, die Öffnung wird auf fünf bis sechs cm ausgeschnitten.

Dann wird mit Draht eine Halterung für den Laternenstab angebracht. Die Blätter werden aus Moosgummi ausgeschnitten und an dem Pfeifenputzer befestigt.

Im letzten Schritt wird der Pfeifenputzer an den Draht geknotet und unsere Kürbislaterne ist fertig. 

 Viel Spaß beim Ausprobieren und eine gemütliche Herbstzeit.

Euer Krippenteam aus Westerholt.

KiTa für zu Hause #83 aus Wiesedermeer

Herbstliche Grüße aus unserer Kindertagesstätte in Wiesedermeer!

Nachdem der Sommer sich verabschiedet hat und der Herbst mit seinen bunt gefärbten Blättern begonnen hat, haben sich unsere Kinder aus dem Kindergarten auf die Suche nach dem Herbst gemacht. Dabei haben sie nicht nur Kastanien, Eicheln und viele Zapfen entdeckt. Zwischen dem bunten Herbstlaub fanden wir immer wieder die rot leuchtenden Fliegenpilze, die unseren Kindern so gut gefallen haben. Da die Fliegenpilze giftig sind, haben sich die Kinder ihre „eigenen“ Pilze aus Blumentöpfen gestaltet, die jetzt überall im und um unsere Kindertagesstätte zu entdecken sind.

Für den Fliegenpilz braucht es gar nicht viel an Material:

  • Blumenübertöpfe
  • rote und weiße Farbe
  • einen etwas dickeren Ast
  • Pinsel
  • Holzbrett

Der Blumentopf wird zuerst mit der roten Farbe bemalt. Nachdem er getrocknet ist, bekommt er die typischen weißen Punkte aufgemalt.

Wenn der Topf vollständig getrocknet ist, wird ein etwas dickerer Ast in den Blumentopf geklebt. Das geht am besten mit einem sehr guten Klebstoff und da ist die Unterstützung von einem Erwachsenen hilfreich. Anschließend wird der Pilz auf einem Holzbrett befestigt. Auch dabei ist die Unterstützung von einem Erwachsenen hilfreich. Der Fliegenpilz ist so weit fertig.

Jetzt fehlt dem Fliegenpilz nur noch ein bisschen Dekoration. Das passende Material, wie Moos, Kastanien, Eicheln, verschiedene Zapfen findet sich gerade in der Herbstzeit besonders gut auf einem Waldspaziergang. Damit wird der Fliegenpilz zu einer schönen Tischdekoration, für die jetzt beginnende, gemütliche Zeit.

Es lassen sich aber auch aus Blumentöpfen mit größeren und anderen Formen Fliegenpilze gestalten, die ihren Platz im Garten oder einem herbstlich bepflanzten Blumentopf finden.

In unserer Kindertagesstätte haben die Kinder ganz unterschiedlich große Fliegenpilze gestaltet:

Aus unserer Kindertagesstätte in Wiesedermeer wünschen wir eine schöne und bunte Herbstzeit!

KiTa für zu Hause #82 aus Victorbur

Erntedank in der Krippe

Die Vorbereitungen für unsere Erntedankwoche beginnen. Für unseren traditionellen Erntetisch gehen wir auf die Suche…

Wir bereiten gemeinsam mit den Kindern unseren Erntedanktisch vor. Jedes Kind darf für unseren Erntetisch etwas mitbringen. Vorbereitet und geschmückt wird nach den Ideen und Vorstellungen der Kinder.

Kürbisse, Tomaten und Gurken finden schnell Platz auf unserem Tisch. Aus den gammelten Zutaten bereiten wir zum Ende der Erntedankwoche eine leckere Gemüsesuppe zu.

Wir pflanzen zusammen mit den Kindern einen Apfelbaum auf unserem Außengelände und hoffen das er uns in den nächsten Jahren eine reichliche Ernte bescheren wird.

Ein Fingerspiel zum Erntedank

Ich bin die kleinste Maus, bring am liebsten große Tomaten nach Haus (mit dem kleinen Finger wackeln, bei Tomate mit beiden Händen einen großen Kreis formen)

Ich bin die schickste Maus, bring gerne glänzende Kirschen nach Haus (mit dem Ringfinger wackeln, bei Kirschen mit Daumen und Zeigefinger einen kleinen Kreis formen.)

Ich bin die längste Maus, bring gerne die langen Gurken nach Haus (mit dem Mittelfinger wackeln, bei Gurken mit beiden Händen einen weiten Abstand darstellen.)

Ich bin die pfiffigste Maus, bring gern die Ähren mit nach Haus (mit dem Zeigefinger wackeln, bei Ähren mit den Armen andeuten, das man darin einen großen Strauß Ähren transportiert.

Ich bin die dickste Maus und esse ganz schnell alles auf (mit dem Daumen wackeln, und bei esse mit der Handfläche genüsslich über den Bauch streicheln.)

Gemeinsam mit den Kindern backen wir ein Kürbisbrot.

Rezept:

400 g Kürbis

40 g Margarine

125 ml Milch

600 g Mehl

1 Pck. Trockenhefe

5 El Zucker

Kürbis ca.5 Minuten in Salzwasser kochen, abgießen und mit der Margarine und der Milche pürieren. Nun alle anderen Zutaten hinzufügen und alles verkneten. Den Brotlaib ca.30 Minuten gehen lassen. Ca.45 Minuten bei 180 °C backen

Im Morgenkreis singen wir das Lied „Danke für das Brot“

Liedtext:

Brot, Brot danke für das Brot,
Brot zum Leben danke guter Gott.
Lass uns, wenn wir essen andere nicht vergessen,
Brot-Brot, danke für das Brot

KiTa für zu Hause #81 aus Esens

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Eisenbahn“ in Esens.

Hallo liebe Kinder, hallo liebe Eltern!

Wir möchten euch heute unseren Freund Jolinchen vorstellen. Jolinchen gehört seit 2016 zu unserer Kita und hat immer wieder großartige Ideen für unser gemeinsames Essen, für Bewegungsspiele oder wie wir am besten zusammen entspannen können.

Jolinchen wurde uns mit ganz vielen Ideenkarten von der AOK zur Verfügung gestellt. Ein paar Ideen möchten wir euch nun vorstellen.

Dschungelreispfanne

Eins unserer Lieblingsrezepte aus dem „Gesund-und-lecker-Land“ ist die Dschungelreispfanne. Für 4 Portionen benötigt ihr:

  • 300 g Parboiled Reis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Aubergine
  • 1 rote Paprikaschote
  • 300 g frische Champignons
  • 150 g Kirschtomaten
  • 3 EL Speiseöl
  • 1 Bund frische Kräuter oder Tiefkühlkräuter (z.B. Basilikum, Oregano)
  • Paprikapulver, Salz und Pfeffer

Der Reis wird nach Packungsanleitung zubereitet.

Die Zwiebel wird geschält und gewürfelt, der Knoblauch geschält und fein gehackt. Die Aubergine wird gewaschen, der Stiel entfernt und grob gewürfelt. Die Paprika wird gewaschen, längs halbiert, entkernt und in Streifen geschnitten. Die Champignons werden abgerieben und je nach Größe geviertelt oder halbiert. Die Kirschtomaten werden gewaschen und halbiert.

Nun könnt ihr einen Esslöffel Öl in der Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Aubergine kurz anbraten. Danach können Paprika, Champignons und Tomaten hinzugegeben werden. Alles mit Wasser ablöschen und etwas ziehen lassen.

Zum Schluss wird der Reis mit dem Gemüse vermengt, die Kräuter werden fein gehackt und mit dem restlichen Öl verrührt und alles zusammen vermischt. Jetzt nur noch mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Guten Appetit!


Natur-Memory

Aus dem „Fitmach-Dschungel“ möchten wir euch ein Natur-Memory vorstellen, welches sich zu Hause im Garten spielen lässt.

Dafür sammelt ihr zuerst draußen verschiedene Gegenstände, wie z.B. einen Stein, verschiedene Blätter, ein Schneckenhaus, Tannenzapfen. Diese Gegenstände werden auf eine Unterlage gelegt und mit einem Tuch abgedeckt. Ein Erwachsener oder ein großes Geschwisterkind hebt nun das Tuch an, so dass ihr euch die Gegenstände etwa eine Minute anschaut. Dann werden die Gegenstände wieder mit dem Tuch zugedeckt und ihr sucht im Garten die Gegenstände, die ihr euch gemerkt habt.

Variante 1: Legen Sie als Erwachsener einen Gegenstand dazu, welcher nicht aus der Natur stammt. Die Kinder werden Ihnen dann bestimmt sagen, welcher Gegenstand das ist.

Variante 2: Anstatt das Tuch hochzuheben, gibt es die Möglichkeit, die Gegenstände durch das Tuch hindurch oder darunter zu ertasten.


Ohrdetektiv

Aus der Insel „Fühl mich gut“ möchten wir euch das Entspannungsspiel „Ohrdetektiv“ vorstellen.

Dafür stellt sich ein Erwachsener oder ein anderes Kind hinter eine Wand oder hinter ein Tuch und macht verschiedene Geräusche aus dem Alltag nach wie z.B.:

  • Papier zerknüllen
  • Reißverschluss öffnen und schließen
  • Wasser einschenken
  • Papier zerschneiden

Ihr hört die Geräusche und erratet, wodurch sie erzeugt wurden. Am Ende werden die Geräusche nochmal ohne Verdeck wiederholt. So überprüfen die Ohrendetektive, ob sie mit ihren Vermutungen richtig lagen.

Wir hoffen, euch hat unser Einblick in Jolinchens Welt gefallen.

Weitere Informationen zum AOK-Präventionsprogramm „JolinchenKids“ erhaltet ihr unter https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/jolinchenkids-fit-und-gesund-in-der-kita-4/ und https://www.aok.de/pk/uni/inhalt/jolinchenkids-fit-und-gesund-in-der-kita-4/.

Liebe Grüße sendet euch das Team der Ev.-luth. Kita „An der Eisenbahn“ aus Esens

KiTa für zu Hause #80 aus Wiesedermeer

Herzlich Willkommen, liebe Kinder und Eltern!
Die Kinder aus unserer Ev.-luth. Kindertagesstätte in Wiesedermeer haben im Juli Sonnenblumenkerne in kleine Töpfe gepflanzt. Nach einigen Tagen zeigte sich das erste kleine grüne Blatt aus der schwarzen Erde. Vor den Sommerferien haben die Kinder ihre kleine Sonnenblumenpflanze mit nach Hause genommen und dort in ihren Garten gepflanzt.

Nach der Sommerpause, zurück im Kindergarten, haben die Kinder erzählt, wie groß ihre Sonnenblumen in der Zwischenzeit gewachsen sind. Unsere Kinder haben ihre Sonnenblume auf einem Bild gestaltet, mit dem großen gelben Blütenkopf, woran die Sonnenblume so gut zu erkennen ist.

Und wenn du möchtest, kannst auch du dir eine Sonnenblume basteln.

Folgendes Material benötigst du für die Sonnenblume:

  • ein Blatt Papier
  • Fingermalfarbe in Gelb, Braun und Grün
  • Pinsel
  • Wasserglas

Mit dem Pinsel bemalst du deine Hand mit der gelben Fingermalfarbe und druckst die Handfläche auf das Blatt Papier. Den Handabdruck wiederholst du so oft, bis du eine kreisförmige Blüte auf das Papier gedruckt hast.

Anschließend kannst du mit dem Pinsel und der braunen Fingermalfarbe den inneren Blütenkreis der Sonnenblume ausmalen.

Zum Schluss malst du mit dem Pinsel und der grünen Farbe einen Blütenstengel und die grünen Blätter. Du kannst die Blätter aber auch mit einem Handabdruck gestalten.

Wenn dein Sonnenblumenbild getrocknet ist, kannst du dein fertiges Bild bei dir zu Hause aufhängen.

KiTa für zu Hause #79 aus Spetzerfehn

Dieser Blogeintrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Regenbogen Spetzerfehn:

Hallo liebe Eltern,

heute stellen wir euch unser Projekt „Elmar – Gott liebt dich so wie du bist.“ vor, welches wir die letzten Wochen bearbeitet haben und auch noch weiter bearbeiten.


Elmar – Gott liebt dich so wie du bist.

Eingestiegen ins Projekt sind wir dem Bilderbuch „Elmar“.
Es handelt von einem bunt karierten Elefanten namens Elmar, der sein einzigartiges Aussehen als Makel empfindet. Er verkleidet sich, indem er sich mit grauen Beeren bedeckt und freut sich anfangs, dass er genauso aussieht wie die anderen Elefanten. Allerdings fällt ihm schnell auf, dass die anderen Tiere ihn gar nicht mehr mit dem Namen begrüßen, so wie sie es sonst taten, weil sie ihn gar nicht erkannten.

Als Elmar zurück in seiner Herde war, haben auch sie ihn anfangs nicht erkannt, erst als er laut losgetrötet hat, um die anderen zu erschrecken, haben sie gemerkt, dass es Elmar war. Sie haben ihn nicht an seinem Aussehen, sondern an seinem Charakter erkannt. Nun fand Elmar es gar nicht mehr schlimm anders zu sein, denn wenn alle genau gleich wären, wäre es ja auch langweilig.

In dieser Geschichte erfahren die Kinder, dass jeder anders ist und dies auch gut ist, denn Gott liebt jeden Menschen genauso wie er ist.

Wir haben danach viel mit den Kindern zu unserem Thema gebastelt und Elmar immer wieder in unserem Alltag mit einfließen lassen.

Liebe Grüße
eure Kindertagesstätte Regenbogen

KiTa für zu Hause #78 von Juist

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Fachkräfte,
dieser Blogbeitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ auf Juist.

Zunächst möchten wir alle auf eine Website hinweisen, die jede*r nutzen kann, um sich einen Segen zusprechen zu lassen: https://segen.jetzt – funktioniert auch unterwegs mit dem Handy.

AckerKita

Berichten möchten wir Euch von unserem Projekt „AckerKita“. Auf einem Stück Gartenfläche hinter der benachbarten Inselschule, konnten wir mit vielen tatkräftigen Kindern und Erwachsenen einen Gemüsegarten anlegen. Aktuell ernten wir Erbsen, Mohrrüben, Kohlrabi, Kartoffeln, verschiedene Salate und noch so viel mehr.

Gerade im Hinblick auf das Thema Nachhaltigkeit und auch vorbereitend für Erntedank freuen wir uns, dass die Kita bei diesem Projekt mitmachen durfte. Die Kinder haben viel über die Gemüsesorten gelernt und waren jederzeit zur Mithilfe zu begeistern.

Wir empfehlen allen Kitas, sich über den nachfolgenden Link zu informieren oder auch teilzunehmen.

https://www.gemueseackerdemie.de/ackerkita/

KiTa für zu Hause #77 aus Neugaude

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Wald“ in Neugaude
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 6 Fachkräften und einer Auszubildenden.

Liebe Kinder, liebe Eltern,

wir sind alle Kinder dieser Welt, ob groß, ob klein, ob dick oder dünn.
Die Hautfarbe und das Herkunftsland spielen keine Rolle!

Friedensgebet:

Gott, ich habe von dir gehört.
Du hast alle Menschen geschaffen.
Jeden mit einem anderen Gesicht
und mit anderen Gedanken
und du willst,
dass wir in Freundschaft
und Frieden leben.
Gib uns deinen Frieden.

Amen.

(aus: https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/spiritualitaet-liturgie-bildung/links-dateien/Sonntag%20der%20Weltkirche%20St%20Gebhard.doc)

Was braucht ihr dafür:

  • 1x Schere
  • 1x Bleistift
  • Federn
  • verschiedene Tonkartonfarben
  • 1x Klebestift
  • Buntstifte
  • eine Weltkugel ausgedruckt oder selbst gebastelt

Lied: Kindermusical Felicitas Kunterbunt – Wir sind alle Kinder dieser Welt

KiTa für zu Hause #76 aus Reepsholt

Moin liebe Kinder und Eltern!

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Reepsholt.
Heute haben wir zwei selbstgebastelte Spiele aus Pappe für Euch vorbereitet.

Für das Geschicklichkeitsspiel benötigt ihr:

  • 1 Karton oder Deckel aus Pappe (z.B. Schuhkarton)
  • ca. 5 Klopapierrollen
  • Buntstifte, Wachsmalstifte, Tusche oder bunte Papierreste
  • Kleber, Schere
  • 1 Murmel
  1. Zuerst könnt ihr den Pappkarton nach Euren Wünschen von innen und außen gestalten.
  2. Als Nächstes schneidet Ihr mit einer Schere die Klopapierrollen in der Mitte durch, so dass Ihr 10 kleine Rollen bekommt. Diese könnt Ihr jetzt auch wieder bunt gestalten, also anmalen, bekleben oder mit Zahlen beschriften.
  3. Danach werden die fertigen Rollen so in den Karton geklebt, dass eine Murmel überall hindurch rollen kann. Nun muss der Kleber trocknen.
  4. Jetzt kann das Spiel beginnen: Legt eine Murmel in den Karton. Nehmt den Karton in Eure Hände und versucht durch Hin- und Herbewegen die Murmel durch die einzelnen Papprollen zu bekommen.

Für das Wurfspiel benötigt ihr:

  • 6 Pappteller oder Pappstücke, so groß wie ein Teller
  • 1 Küchenrolle
  • Buntstifte, Wachsmalstifte, Tusche oder Fingerfarbe
  • Schere
  1. Zuerst schneidet Ihr Euch aus der Pappe große Kreise (Teller) oder Ihr nehmt einen Pappteller. Dann schneidet Ihr in einen Pappteller ein Loch, so dass eine Küchenrolle durchpasst. In die Küchenrolle schneidet ihr ca. 1cm tiefe Streifen und knickt diese um.
  2. Bei den anderen Kreisen schneidet ihr ein großes Loch hinein. Es entstehen Ringe.
  3. Jetzt könnt ihr die Sachen bunt gestalten.
  4. Ist alles fertig, steckt ihr die Küchenrolle in die Pappe mit dem kleinen Loch (Fänger).
  5. Das Wurfspiel kann beginnen. Stellt den Fänger in einer kurzen Entfernung auf. Versucht danach die Ringe über den Fänger zu werfen.

Viel Spaß
Euer Kita-Team

KiTa für zu Hause #75 von Norderney

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Kap“ auf der Insel Norderney:
Wir sind eine Kindertagesstätte mit vier Regel-Gruppen und zwei Krippengruppen, bei uns arbeiten 25 Fachkräfte.

Heute zeigen wir euch Eindrücke vom Projekt „Die kleine Raupe Nimmersatt“.

Das Projekt wurde mit viel Spaß und Freude in der Krippengruppe „Seeschwalben“ durchgeführt.

Angefangen mit der Geschichte im Kamishibai über ein Kreativ-Angebot bis zum Beobachten der Raupen. Alles war dabei. Gestartet haben wir mit der Geschichte der Raupe Nimmersatt. Die Kinder konnten anhand gefilzter Materialien alles anfassen und untersuchen. Dabei war die große Frage : „Warum hat der Apfel ein Loch?“ Genau! Weil die Raupe sich durch den Apfel durchgegessen hat.

Die Geschichte haben wir jeden Tag wiederholt und die Kinder konnten diese schon am dritten Tag komplett selbst erzählen. Ebenfalls zu Beginn haben wir kleine Raupen bekommen die wir uns jeden Tag genau angesehen haben.

Von Tag zu Tag wurde es spannender : Schon nach ein paar Tagen haben die Raupen einen Kokon gebildet. Dann hieß es warten. Die verpuppten Raupen kamen in ein großes Netz. Und irgendwann, siehe da, wurden aus den Raupen wunderschöne Schmetterlinge.

Viel Spaß beim Probieren
Euer Kiga-Team von Norderney

Wenn ihr Lust und Freude auf weitere Aktionen und Angebote habt, dann schaut doch auf unserer Website vorbei. Da ist bestimmt noch etwas für euch dabei…

KiTa für zu Hause #74 aus Marienhafe – „Der heiße Draht“

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Marienhafe.

Moin aus Marienhafe,
mit unserem Angebot „Der heiße Draht“ zeigen wir Euch ein Angebot, welches besonders die Feinmotorik und Hand-Auge-Koordination anspricht. Es ist einfach herzustellen und lässt sich immer wieder flexibel verändern. Wir wünschen Euch viel Spaß.

Material:

  • leicht biegsamer Draht (nicht stärker als 1,5 mm)
  • Styroporstücke, mind. 3 cm dick oder ein langes Großes
  • ggf. Klebeband um die Styroporstücke am Tisch zu befestigen.
  • Rouladennadel oder vergleichbaren Gegenstand selbst herstellen
  • verschiedene Gegenstände, zum Umwickeln mit dem Draht

1. Zu Beginn werden bei Bedarf die Styroporstücke am Tisch fixiert, z.B. durch das Klebeband. Es ist auch möglich, ein einzelnes großes Stück zu verwenden.

2. Nun können aus dem Draht verschiedene Figuren geformt werden, man kann zusätzlich Gegenstände benutzen und umwickeln.

3. Anschließend fädeln die Kinder die Rouladennadel auf den Draht und stecken die beiden Drahtenden in jeweils ein Stück Styropor.

4. Nun können die Kinder versuchen, die Nadel entlang des Drahtes zu führen ohne diesen zu berühren.

Viel Spaß!

Gut zu wissen:
Dieses Angebot kann von jedem Kind individuell gestaltet werden, bedeutet, dass der Schwierigkeitsgrad von jedem selbst entschieden wird, ebenso die Dauer und die Zusammenarbeit mit anderen Kindern.

Die Kinder schauen sich gern gegenseitig gespannt zu, wie weit sie in ihrer Motorikschleife kommen. Auch können Vereinbarungen getroffen werden, wie z. B., dass nur die linke oder rechte Hand benutzt werden darf.

Medienpädagogik – Zwei wundervolle Fortbildungstage mit Gisa und Jonas vom Verein Blickwechsel e.V. – #73

Ein Beitrag von Martina Uphoff (Pädagogische Fachberaterin der 26 Ev.-luth. Kindertagesstätten)

Am 08. und 09. Juli 2021 fanden zwei erfolgreiche, humorvolle, spannende Fortbildungstage mit zwei Referent*innen und der Praktikantin vom Verein Blickwechsel e.V. sowie Martina Uphoff als Fortbildungsleiterin statt.

Nachdem wir in der vergangenen Woche endlich unsere Tablets an alle Kita-Gruppen verteilen durften, passte es perfekt, dass nun 13 von 26 Kindertagesstätten an der Medienpädagogik-Fortbildung teilnehmen konnten. In diesen zwei Tagen beschäftigten wir uns intensiv mit dem digitalen Medium Tablet als Werkzeug, lernten Apps kennen und reflektierten unsere Haltung zum Einsatz digitaler Medien in Verbindung mit unserer Biografie.

Motiviert von der sympathischen und erfrischenden Art der Referent*innen produzierten die Teilnehmer*innen z.B. tolle Videos und erstellten ein Portfolio zur Dokumentation der Fortbildung.

Dieses Wissen dürfen die Teilnehmenden nun in die Kitas tragen und ihr Wissen an ihr Team multiplizieren, das Tablet als Werkzeug alltagsintegriert und als Querschnittsaufgabe mit den Kindern leben. Ich wünsche ihnen dabei viel Spaß. 😊

Im Oktober dürfen dann weitere 13 Kitas an dieser Fortbildung teilnehmen.

KiTa für zu Hause #72 aus Horsten

Dieser Blogbeitrag kommt von der Ev.- luth. Kindertagesstätte Horsten.

Anleitung für eine Blumenkette

Zur Zeit blühen sie überall.
Gänseblümchen, Kleeblumen und viele mehr.
Wie wäre es, daraus etwas Schmuck zu gestalten?!
Eine hübsche Blumenkette, ein Armband oder einen Ring.


Hier findet ihr eine Anleitung dazu:

  1. Zuerst in den Stiel ein Loch mit den Fingernägeln einritzen

  2. Dann den Stiel einer weiteren Blume durch das Loch stecken.

  3. Dann den Stiel einer weiteren Blume durch das Loch stecken.

  4. Zum Schluss in den Stiel der ersten Blume zwei Löcher einritzen und den Stiel der letzten Blume dort hindurchstecken.

  5. Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊


KiTa für zu Hause #71 aus Timmel

Dieser Blog-Beitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Kunterbunt aus Timmel.

Moin aus Timmel,
das Kunterbunt-Team schickt ganz liebe Grüße und eine tolle Idee für ein bisschen Farbe im Leben!

Wie sich der Himmel über die Erde wölbt, so umgibt Gottes Liebe alle, die Gott vertrauen.
Psalmen, 103, 11

kreuz basteln in der kita
  1. Man braucht:

Schneidet einen Kreis aus Folie oder Pappe aus und klebt ihn in die Mitte des Papptellers.

  1. Bemalt das Holzkreuz mit Wasser- oder Fingermalfarben an und lasst es trocknen.
  1. Klebt das getrocknete Kreuz in die Mitte des Papptellers und malt den Rand vom Pappteller mit Bunt- oder Wachsmalstiften an.
  1. Zum Schluss wird ein kleines Loch in den Rand gemacht, ein Band durchgezogen und das Kreuz kann aufgehängt werden.

Viel Spaß!

Eure Kunterbuntis aus Timmel

KiTa für zu Hause #69 aus Neuharlingersiel

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Spatzennest“ in Neuharlingersiel.

Bewegung im Kindergarten

Bewegung ist ein wichtiges Element der Arbeit im Kindergarten. Kinder wollen sich bewegen – immer und überall.
Im Bewegungsraum fördern wir die Motorik und Körpererfahrung mit sportlichen Angeboten, Bewegungsliedern, Ballspielen.
Zudem schaffen wir Möglichkeiten mit entsprechenden Materialien den Kindern im Freispiel Raum für eigene Ideen zu geben.

Hier können die Kinder ihren Bewegungsdrang frei, aber auch unter Anleitung, ausleben.

KiTa für zu Hause #68 aus Westerholt

Der folgende Blogbeitrag kommt von der Kindertagesstätte „Swaalvke-Nüst“ in Westerholt. Die Kindertagesstätte hat fünf Gruppen und 15 pädagogische Fachkräfte.

Liebe Kinder, liebe Familien und Interessierte,
die „Schu-wi-du“ Kinder ( = Schulkind wirst du) der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Swaalvke-Nüst“ in Westerholt haben in mehreren Bewegungsstunden ihren Rollbrettführerschein gemacht,
den sogenannten Flitzi-Führerschein! Diesen möchten wir euch heute vorstellen.

Ein Rollbrett bietet eine Fülle von Möglichkeiten, Kinder in ihrer Wahrnehmung- und Bewegungserfahrung zu fördern.

In den Fahrstunden wurden mit den Kindern verschiedene Aufgaben gemacht wie z. B.:
Die Kinder mussten sich  an Verhaltens- und Fahrregeln halten.

Sie sollten Rücksicht nehmen und Vertrauen aufbauen.

Es gab eine Nachtfahrt, bei der den Kindern die Augen verbunden wurden und sie sich auf ihren Partner verlassen mussten.

Die Schu-wi-du Kinder bewegten sich in unterschiedlichen Positionen und Geschwindigkeiten auf dem Rollbrett.

Nach der „Führerscheinprüfung“ (z.B. Slalom fahren, Bremstest, Rückwärtsfahren) erhielten die Kinder ihren Flitzi Führerschein und freuten sich sichtlich. Nun dürfen sie selbstständig mit dem Rollbrett fahren.

Wir freuen uns, wenn euch die Idee und der kurze Einblick in unsere Kita gefallen hat. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, dieses auch mal in eurer Kita zu machen.

Liebe Grüße von allen Kleinen und Großen aus der Ev. luth. Kindertagesstätte „Swaalvke-Nüst“ in Westerholt

KiTa für zu Hause #66 aus Norden

Liebe Familien, Kinder und Fachkräfte!
Dieser Blogeintrag kommt aus der Kita „Kükennüst“ in Norden. Wir sind eine Kita mit 10 Fachkräften für zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe. Mehr über die KiTa Kükennüst in Norden erfahren

Hallo zusammen,

wir möchten Euch unser Projekt „Klänge dieser Welt“ vorstellen.

Mit Jolinchen, unserem Kita-Maskottchen, sind wir um die Welt gereist und haben viele Länder und Kulturen kennengelernt. Unsere Familien haben uns maßgeblich unterstützt, indem sie Materialien und Rezepte aus ihrer Heimat mitbrachten und davon berichtet haben.

Verschiedene Instrumente wurden gebastelt und gemeinsam wurde viel musiziert und getanzt. Eine Teezeremonie mit ostfriesischem und türkischem Tee, mazedonisches Ofengemüse, ein Safariparcours im Bewegungsraum u.v.m. ließen uns eintauchen in die Kulturen der Welt.

Die Krippenkinder hatten u.a. große Freude daran, Mosaiksteine zu sortieren, umzuschütten, zu verteilen und aufzukleben.

Die Krippenkinder hatten u.a. große Freude daran, Mosaiksteine zu sortieren, umzuschütten, zu verteilen und aufzukleben.

Diese CDs, Bildkarten und Bücher/Hefte unterstützten uns bei der Umsetzung des Projekts.

Dieses Fingerspiel war u.a. Bestandteil des Projekts und begleitet uns auch jetzt noch:

Fünf Tiere aus Afrika

Fünf Tiere seht ihr alle da,
die leben meist in Afrika.
Der Dicke ist ein Elefant,
hebt einen Baumstamm aus dem Stand.
Der Affe hier hat sehr viel Charme,
es juckt ihn oft mal unterm Arm.
Das Nashorn öffnet gern sein Maul,
zum Gähnen, scheinbar ist es faul.
Und das Kamel, das kommt sodann,
läuft weit und hat zwei Höcker dran.
Das kleinste Tier, das ist nicht dumm,
das fliegt als Fliege hier herum.

Folgendes Gebet hat den Kindern gezeigt, wie wertvoll sie sind und das Gott sie alle sehr liebt:

Gott, du liebst jeden von uns Kindern hier, (auf alle Kinder im Kreis zeigen)
dafür danken wir heut dir. (Mit den Händen zum Himmel zeigen)
Du hast erschaffen Sonne, Mond und Sterne (punktuell in die Luft zeigen)
und all die Blumen, Tiere, Menschen, das sehen wir gerne. (Blume, Tier und Mensch andeuten)
Schön, dass wir beisammen sind, (sich an den Händen fassen)
ein jeder ist ein Gotteskind. (In die Hände klatschen)

Sonnige Grüße schickt Euch die Kita Kükennüst

KiTa für zu Hause #64 aus Neugaude

Liebe Kinder, liebe Eltern,
wir, die Ev.-luth. Kindertagesstätte „Am Wald“ in Neugaude mit 6 Fachkräften und einer Auszubildenden, haben für Euch was vorbereitet.

Segensspruch

„Gott steht hinter dir, er stärkt dir den Rücken und mit seiner Kraft wird das Leben glücken.
Gott geht neben dir, er kann dich beschützen und sein guter Geist wird dich unterstützen.“

(Eckhart Bücken)

Das ist die kleine Raupe Nimmersatt

Was Ihr dafür braucht:

  • Flüssigklebstoff oder ein Klebestift
  • rotes und grünes Krepppapier
  • eine Schere
  • Tonkarton (hell oder dunkelgrün)
  • einen Stift

Die Raupe Nimmersatt wird auch immer dicker und dicker, bis sie sich in einem Kokon einhüllt.

Nach und nach knabbert sich die Raupe Nimmersatt aus ihrem Kokon, heraus kommt ein wunderschöner Schmetterling.

Für den Schmetterling benötigt Ihr folgendes:

  • einen Schwamm
  • einen Faden (Band), um den Schwamm in der Mitte zusammenzubinden
  • verschiedene Fingerfarben (Wasserfarben)
  • einen Pinsel
  • einen kleinen Becher mit Wasser

KiTa für zu Hause #62 aus Mittegroßefehn

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche in Mittegroßefehn.

Moin aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche

Liebe Kinder, liebe Eltern, liebe Interessierte,
wir haben für Euch eine Anleitung zum Basteln eines Graskopfes erstellt.
Viel Freude beim Nachmachen.

Wir basteln Grasköpfe!

Was ihr benötigt:

  • ein Glas (zum Beispiel ein altes Gurken.- oder Senfglas)
  • einen Perlonstrumpf/Nylonstrumpf
  • Blumenerde
  • Rasensamen
  • Gummiband
  • Wackelaugen oder Pappe
  • einen Esslöffel zum Befüllen
  • Kleber (am besten wasserfest)
  • eine Unterlage

Los geht´s!

  1. Ihr benötigt einen Perlonstrumpf und befüllt diesen mit der Blumenerde. Dafür benötigt ihr ca. eine Handvoll Erde. Dann kommt ein dicker Löffel Rasensamen obendrauf.

2. Nun muss der Strumpf fest zusammengehalten werden, um die Erde und den Rasensamen zu mischen. Anschließend einen dicken Knoten eng obendrauf binden.

3. Jetzt kommt die Nase: Einen kleinen Knubel, gefüllt mit Erde, aus dem Strumpf rausziehen und mit dem Gummiband festmachen.

4. Kleber auf die Wackelaugen kleben oder alternativ Augen aus Tonpapier ausschneiden und auf den Kopf aufkleben.

5. Das Glas mit Wasser befüllen, den Graskopf einmal ganz abduschen und ihn dann mit dem Rest des Perlonstrumpfs auf das Glas stellen, sodass der Rest des Strumpfes im Wasser hängen bleibt.

Kleiner Tipp! Alle 2-3 Tage den Graskopf duschen und das Wasser auswechseln. Außerdem liebt der Graskopf Sonne.

Viel Spaß

Das Team von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche

Wer Lust hat, kann uns gern auf Instagram unter
@Kindergarten_Arche besuchen 😊

KiTa für zu Hause #61 aus Wittmund

Moin liebe Kinder und Familien,
wir sind die Ev.-luth. Kindertagesstätte „St. Nicolai“ in Wittmund. Wir sind eine Kindertagesstätte mit insgesamt 4 Gruppen, 13 pädagogischen Mitarbeitern und 6 Auszubildenden.

Unsere Auszubildenden haben eine Vielfalt an Angeboten für Sie vorbereitet.

  • Knete herstellen
  • Experimente mit Feuer und Luft
  • Entspannungsgeschichte/Traumreise
  • DIY: Bau einer Arche Noah aus Holz

Wir wünschen Ihnen viel Spaß dabei und danken unseren Auszubildenden.

Traumreise nach Fantasia (zum Hören)

Arche Noah Rettungsboot

Zum Thema Arche Noah haben wir ein sogenanntes „Arche Noah Rettungsboot“ gebaut. 

Die Idee war, ein Boot aus Holz zu bauen, mit dem die Kinder die Geschichte aktiv nachspielen können.

Zuhause habe ich insgesamt drei Teile für jeweils ein Boot vorbereitet: Rumpf, Kajüte, Mast.
Diese Teile habe ich, inklusive Hammer und Nägel, mit in die Kita gebracht.
Anschließend habe ich gemeinsam mit den Kindern an den Booten gebaut.
Hierbei durften die Kinder eigenständig mit einem Hammer, sowie Nägeln arbeiten.

Zum Schluss durften die Kinder das „Arche Noah Rettungsboot“ in einer großen mit Wasser gefüllten Kumme fahren lassen und somit die Geschichte der Arche Noah, wie wir sie bereits in Stuhlkreisen thematisiert haben, nachspielen.

KiTa für zu Hause #60 aus Werdum

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Werdum.

Heute möchten wir Euch unseren „Hugo“ vorstellen.

„Hugo“ ist ein freundlicher, aber sehr gefräßiger kleiner Kerl mit wechselndem Appetit. Mal mag er Farben, mal macht er nur für Zahlen, Formen oder Buchstaben seinen Mund auf. Nicht zu vergessen, dass er sich gerne füttern lässt und den Mund nur dann öffnet, wenn man höflich sagt: „Hugo, mach bitte deinen Mund auf – heute gibt es …“

Vielleicht habt Ihr Lust, Euch einen eigenen „Hugo“ zu basteln – Ihr benötigt dafür:

  • 1 Tennisball
  • ein scharfes Messer (Cutter)
  • Klebstoff
  • 2 Wackelaugen
  • 1 Pompom als Nase

Statt Wackelaugen und Pompom können alternativ auch Knöpfe oder ähnliches verwendet werden. Man kann das Gesicht auch mit einem dicken, wasserfesten Stift aufmalen.

So wird´s gemacht:

Mit dem scharfen Messer schneidet Ihr den Tennisball ein – testet einmal durch Zusammendrücken, ob die Öffnung für den Mund ausreichend groß ist. Wichtig: Dieser Arbeitsschritt wird selbstverständlich nur von einem Erwachsenen übernommen!

Das Gesicht von Hugo wird nun mit den Wackelaugen und dem Pompom als Nase aufgeklebt.

Einmal trocknen lassen und dann kann unser Spiel auch schon starten!

Für das Spiel:

  • 1 Würfel (Punkte, Zahlen, Farben, Formen, Buchstaben)
  • 1 Pinzette
  • Spielkärtchen (Farben, Formen, Zahlen, Buchstaben, …) oder Knöpfe, getrocknete Bohnen, …

Spielvarianten:

  • Speisekarte „Farben“
  • Nudelsuppe
  • Zahlensalat
  • Formen

Beispiel: Speisekarte „Farben“

Als erstes wird mit dem Farbenwürfel gewürfelt. Bei z.Bsp. ROT wird ein Kärtchen der entsprechenden Farbe mit der Pinzette aufgenommen: „Hugo, mach bitte deinen Mund auf – heute gibt es Rot.“

Erweiterung: „Hugo, mach bitte deinen Mund auf – heute gibt es rote Kirschen.“

Nimmt man den Zahlenwürfel noch dazu, sind es evtl. 3 Kirschen, Tomaten, ….

Nach diesen Satz wird durch Zusammendrücken des Tennisballes der Mund von Hugo geöffnet und er kann gefüttert werden.

Ihr seht, es gibt etliche Möglichkeiten!

Ein Lernspiel zur Förderung der Sprache, Literacy, Feinmotorik oder Mathematik.

Wir wünschen Euch viel Spaß mit „Hugo“ und sind gespannt, welche Spielvarianten Ihr dazu erfindet.

KiTa für zu Hause #59 aus Leerhafe

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
in unserer Ev.-luth. Kindertagesstätte Leerhafe haben wir folgendes Pflanzexperiment gemacht. Ihr könnt es gerne zu Hause nachmachen.

Pflanzexperiment mit Kresse

Kresse ist sehr pflegeleicht, wächst schnell und fast überall.
Wir gehen von der Frage aus: Was braucht eine Pflanze, bzw. die Kresse, zum Wachsen?

Diese Materialien braucht ihr:

  • 4 Becher
  • Erde
  • Watte für einen Becher
  • 1 Beutel Kresse
  • Tonkarton für die Schilder und für einen Deckel
  • eine Schere
  • eine Nähnadel oder Prickelnadel
  • Stifte

Zuerst füllt ihr drei Becher mit Erde und einen mit Watte. Oben drauf streut ihr die Kresse. Bei einem mit Erde gefüllter Becher bekommt die Kresse kein Licht. Hier deckt ihr den Becher mit einem leichten Deckel aus Tonkarton mit Luftlöchern zu. Die Löcher könnt ihr mit einer Nadel in den zugeschnittenen Deckel stechen.

Zum Schluss werden 4 Schilder gemalt.

Das 1. Schild, auf dem das Wasser durchgestrichen ist: Der Becher darf nicht gegossen werden.

Das 2. Schild, auf dem durchgestrichene Erde zu sehen ist: In diesem Becher ist keine Erde, sondern Watte, auf welche die Kresse gestreut wurde.

Das 3. Schild, auf dem Sonne und Wasser gemalt ist: Für den Becher, der Licht und Wasser bekommt.

Das 4. Schild, auf dem die Sonne durchgestrichen ist: Für den Becher der kein Licht bekommen darf. Hier wird der Deckel aus Tonkarton gelegt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Pflanzexperiment und auch beim Probieren der Kresse!

KiTa für zu Hause #58 aus Norden

Erntedankwoche im „Kükennüst“

Liebe Familien, Kinder und Fachkräfte!
Dieser Blogeintrag kommt aus der Kita „Kükennüst“ in Norden. Wir sind eine Kita mit 10 Fachkräften für zwei Kindergartengruppen und einer Krippengruppe. Mehr über die KiTa Kükennüst in Norden erfahren

Das „Wir“ ist in jeder Zeit unseres Lebens sehr wichtig, denn immer wieder begegnen wir anderen Menschen. Schon früh begleiten wir die Kinder in der Entwicklung ihres „Wir – Gefühls“. Es ist entscheidend für ihr Sozialverhalten und damit für das Zusammenleben mit anderen.

In einer Zeit wie dieser mit Kontaktbeschränkungen und Lockdown, erscheint es uns manchmal schwer, das „Wir“ zu sehen. Doch gerade jetzt ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass sich das „Wir“ in unserem Herzen befindet.

Ein kleiner Teil der Begleitung in der Entwicklung des Wir – Gefühls bei den Kindern war das Bilderbuch „Das kleine Wir“. Die Kinder haben der Geschichte gelauscht, einen Tisch gestaltet, der das Wachsen des „Wirs“ in Form eines Weges anschaulich für die Kinder darstellt und den sie gemeinsam mit Emma und Paul gehen konnten. Eine Fachkraft hat zum Bilderbuch einen Trailer erstellt und passend dazu einen kurzen Videofilm gedreht. Dieses wurde allen Kindern zugeschickt. So konnten auch die Kinder zu Hause an der Thematik teilhaben.

Schaut einfach rein und erinnert Euch daran, wie wichtig es ist, dass wir die Menschen um uns herum im Blick haben. Wir sollten immer wieder darauf achten, was wir sagen, wie wir ihnen begegnen und uns bewusst machen, dass eine „Entschuldigung“ eine Form von Stärke ist.

Auch in Zeiten der Pandemie ist es möglich und vor allem wichtig, das „Wir-Gefühl“ zu stärken.

So könnten Kinder Karten basteln und an liebe Freunde und Verwandte schicken, sie könnten gemeinsam mit Mama, Papa oder Oma Kekse backen und jemandem vor die Tür stellen und auch ein (Video-)Anruf ist eine gute Möglichkeit sich liebe Grüße zu schicken. So lassen wir gemeinsam, wie in unserem kleinen Film, das „Wir“ groß werden 😊

Viel Spaß beim Anschauen, verliert nicht den Mut in dieser Zeit und vor allem bleibt gesund.

Liebe Grüße aus dem Kükennüst

Trailer: Das kleine Wir (Ganzer Film: siehe Unten)

Und jetzt zum Film:

KiTa für zu Hause #57 aus Reepsholt

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Reepsholt.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit einer Gruppe, bei uns arbeiten zwei Fachkräfte und eine FSJlerin.

April, April, der macht was er will!

Hallo liebe Kinder und liebe Eltern,
jetzt sind wir schon im April und der weiß bekanntlich nicht, was er will.
Mal regnet es, mal scheint es warm, mal hagelt es, mal schneit es fein.
Deswegen haben wir Mitarbeiter von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Schwalbennest aus Reepsholt etwas für euch vorbereitet.

Wir basteln unsere eigene Wetteruhr.

Dazu braucht ihr:

  • blauen Tonkarton
  • weißen Papier
  • roten Tonkarton
  • Buntstifte
  • eine Versandklammer
  • Schere und Kleber
  1. Ihr malt auf den blauen festen Tonkarton einen großen Kreis (vielleicht mit Hilfe eines umgedrehten Esstellers) und schneidet ihn aus.
  2. Dann malt ihr auf ein weißes Papier 7 kleine Kreise (umgedrehte Tasse) und schneidet diese aus.
  3. Die 7 kleinen Kreise legt ihr auf den großen blauen Kreis und klebt sie fest (siehe Bild).
  4. Darauf malt ihr jetzt die verschiedenen Wettersymbole (Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Wind, Blitz und Wolken mit Sonne).
  5. Zum Schluss braucht ihr noch einen roten Pfeil aus Tonkarton. Dieser wird in der Mitte mit einer Versandklammer befestigt, so dass er sich im Kreis drehen kann.
  6. Jetzt ist eure eigene Wetteruhr fertig. Schaut aus dem Fenster! Welches Wetter haben wir gerade?
    Stellt es an eurer Wetteruhr ein.

Wetter-Fingerspiel

Dann haben wir für euch noch ein Wetter-Fingerspiel im Internet entdeckt. Klickt mal den folgenden Link an und ihr gelangt direkt dorthin.
https://www.kinderspiele-welt.de/fruehling/fingerspiel-vom-wetter.html

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem Fingerspiel, beim Basteln, Beobachten und Entdecken des Wetters.

Jetzt heißt es jeden Tag für euch: „Habe ich schon an der Uhr gedreht?“

Liebe Grüße euer Kiga-Team

KiTa für zu Hause #56 von Norderney

Der folgende Beitrag kommt von der KiTa „Am Kap“ auf Norderney:
Wir sind eine Kindertagesstätte mit vier Regel-Gruppen und zwei Krippengruppen, bei uns arbeiten 25 Fachkräfte.

Wir basteln in unserem heutigen Blog-Beitrag mit euch lustige Hasen aus Pappmaschee.
Und es gibt eine Geschichte vom Palmsonntag und warum er eigentlich so heißt…

Viel Spaß beim Probieren und Zuhören 😊
Euer Kiga-Team von Norderney

Wenn ihr Lust und Freude auf weitere Aktionen und Angebote habt, dann schaut doch auf unserer Website vorbei. Da ist bestimmt noch etwas für euch dabei…

KiTa für zu Hause #54 aus Victorbur

Liebe Kinder, liebe Eltern,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

wir aus der Kita Victorbur haben für euch eine Einheit zu unserer Jahreslosung vorbereitet. Sich an das Thema Barmherzigkeit heranzuwagen, war für uns eine gute Vorbereitung auf Ostern. Was könnte barmherziger sein, als für andere zu sterben…

Jahreslosung 2021:

Jesus Christus spricht: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“

( Lukas 6, 36 )

Eingangsritual: Tick-tack

Tick-tack, Tick-tack, wie schnell die Zeit vergeht!
Tick-tack, Tick-tack, schon wieder ist’s so spät.
Sieh mal, wie wir laufen,
hör mal, wie wir schnaufen.
Tick-tack, Tick-tack, wie schnell die Zeit vergeht!
Tick-tack, Tick-tack, schon wieder ist’s so spät.

Mit dem Zeigefinger die Bewegung des Uhrzeigers nachahmen.
Hände und Finger schnell bewegen.
Zusätzlich schnaufen: Puuh
Siehe oben

Tick-tack, Tick-tack, wie sich die Zeiger drehen,
Tick-tack, Tick-tack, doch ich bleib einfach stehen!
Ich nehm mir Zeit zum Rasten,
zum Sehen, Hören, Tasten.
Tick-tack, Tick-tack, wie sich die Zeiger drehen,
Tick-tack, Tick-tack, doch ich bleib einfach stehen!

Zeigefinger malt Bewegung des Uhrzeigers in die Luft
Zeigefinger bleibt stehen.

Auf Augen und Ohren zeigen, Hände reiben.
Siehe oben

Tick-tack, Tick-tack, die Zeit gehört jetzt mir,
Tick-tack, Tick-tack, und Zeit, die schenk ich dir.
Und in allen Stunden
sind wir mit Gott verbunden.
Tick-tack, Tick-tack, die Zeit gehört jetzt mir,
Tick-tack, Tick-tack, und Zeit, die schenk ich dir.

Zeigefinger malt Bewegung des Uhrzeigers in die Luft, auf sich selbst und einen anderen

Hände falten

Siehe oben

Geschichte vom barmherzigen Vater

Passend dazu hat das evangelische Jugendwerk Württemberg ein Lied veröffentlicht:

Tonaufnahme:
Wir haben das Lied für uns etwas verändert, damit wir es mit den Kindern singen können.

Hier eine Hörprobe:

Abschlussgebet

Lieber Gott, ich bete, für alle die ich gern hab, zu dir und bitte dich: Pass auf alle auf, wie ich es tun will.

Ich stehe immer hinter dir,
du kannst dich drauf verlassen.

Ich bin der Hirte, der verspricht,
auf dich stets aufzupassen.

Ich steh auch gerne neben dir,
um dir den Halt zu geben,

den du im Alltag manchmal brauchst,
es läuft nicht immer eben!

Und wenn es richtig brenzlig wird, auch dann zeig ich Manier: Falls du mich mal als Schutzschild brauchst, dann stehe ich vor dir!
Amen

Dazu könnt ihr z.B. ein Herzmandala malen und ausmalen

Wir haben diese Mandala – im Zuge einer Gemeindeaktion – den Ältesten der Kirchengemeinde als Grußkarten geschenkt.
Wenn ihr diese Herzen auf festeres Papier klebt, wäre es auch geeignet als Herzpuzzle.

Ein weiteres Bastelangebot könnte so eine Herzlaterne sein:

Eine weitere Idee wäre auch noch Herzkekse zu backen oder Gläser mit Herzen herzustellen, sei es, sie mit Stiften anzumalen oder mit Kleister und Transparentpapier zu bekleben.

Eine Aktion könnte auch noch sein für jemanden zu beten, auf den man „sauer“ ist.
Sich überwinden und vergeben, kann ganz schön schwer sein.

KiTa für zu Hause #53 aus Esens

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Eisenbahn“ in Esens.

Hallo liebe Kinder!

Wart ihr vielleicht schon einmal in einem Zoo, auf einem großen Spielplatz oder am Strand und konntet auf einmal eure Eltern nicht mehr sehen? Wahrscheinlich waren sie direkt hinter euch, aber im ersten Moment wart ihr bestimmt ganz schön aufgeregt und habt euch dann um so mehr gefreut, als ihr eure Eltern dann gesehen habt.

So ähnlich geht es auch der kleinen Eule in unserer Geschichte.
Sie ist ganz allein im Wald und sucht ihre Mama. Auf dem Weg zu ihrer Mama trifft sie viele andere Tiere. Welche das sind und ob die kleine Eule ihre Mama wiederfindet, könnt ihr in dem Video sehen…

Ihr könnt die kleine Eule und ihre Mama ganz leicht zu Hause nachmalen. Ihr braucht dafür nur weiße, braune und gelbe Fingerfarbe sowie ein festes Blatt Papier, am Besten in dunkelblau.

Als erstes trägst du die weiße Fingerfarbe sorgfältig für einen Handabdruck mit den Fingern der anderen Hand auf. Nun drückst du deine weiße Hand fest auf das Stück Papier. Lass dir dabei ruhig Zeit und drücke sie mit der anderen Hand vielleicht noch etwas fester nach. Für die zweite Eule wiederholst du diesen Schritt. Achte darauf, dass die Finger beim zweiten Handabdruck in die gleiche Richtung schauen wie beim ersten Abdruck.

Anschließend kannst du die Augen, den Schnabel und die Füße mit der braunen und gelben Fingerfarbe malen. Wenn du möchtest, kannst du mit der braunen Fingerfarbe auch noch einen Ast malen, auf dem die Eulen sitzen.

Wusstet ihr eigentlich, dass Eulen sehr gut sehen und noch besser hören können?

Und anders als wir schlafen sie meist tagsüber und sind nachts wach. Dann jagen sie Mäuse und andere kleine Tiere.

In unserer Geschichte haben die guten Ohren und die guten Augen der kleinen Eule geholfen, ihre Mama wiederzufinden. Aber auch die Tiere , die ihr freundlich begegnet sind und der Mut der kleinen Eule haben sie letztendlich ans Ziel gebracht. Bestimmt hat Gott die kleine Eule auf ihrem Weg begleitet, so wie er auch uns auf unseren Wegen begleitet.

Und genau darum geht es in dem Lied „Gib uns Ohren, die hören“, welches ihr euch über den folgenden Link anhören könnt.
Liebe Grüße sendet euch das Team der Ev.-luth. Kita „An der Eisenbahn“ aus Esens

KiTa für zu Hause #52 aus Marx

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche Noah Marx.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 2 Gruppen, bei uns arbeiten 3 Fachkräfte.
Mehr über die KiTa Arche Noah Marx erfahren…

Geschichte: Noah und die Arche

Vor langer Zeit sah es hier auf unserer Erde schlimm aus. Den Menschen ging es gut. Sie hatten alles zum Leben was sie brauchten, aber sie waren mit dem was sie hatten nicht zufrieden. Sie wollten reicher und besser sein als andere. Sie nahmen den anderen weg, was sie zum Leben brauchten. Sie führten Kriege und töteten sich gegenseitig, überall herrschte Krieg und Hass. Da war Gott sehr traurig. Er wurde aber auch zornig. Hatte er die Menschen geschaffen, damit sie einander umbrachten oder an Hunger sterben ließen?

Jeden Menschen hatte er als Kind geschaffen, ohne Ausnahme. Es musste etwas geschehen! Er beschloss, dem ein Ende zu machen. Die Welt braucht einen neuen Anfang. Gott dachte nach, was er tun könnte. Mit einer Sintflut wollte er alles Schlechte wegwaschen. Er überlegte, wer ihm helfen könnte. Er suchte sich einen Menschen, auf den er sich verlassen konnte, weil Gott immer Menschen braucht, die ihm bei der Erfüllung seiner Pläne helfen. Gott dachte nach, und da fiel ihm Noah ein. Noah war anders, er war ein guter Mann, er lebte mit seiner Familie in Frieden, er teilte mit anderen. Gott sagte zu ihm: „Noah baue ein riesiges Schiff: eine Arche! Und nimm deine Familie mit in die Arche und von allen Tierarten ein Paar.“ Monatelang baute er an seiner Arche. Die Menschen lachten über Noah, weil es schon ewig nicht mehr geregnet hatte und es kilometerweit kein Wasser gab. Als das Schiff fertig war, füllte Noah es mit genug Nahrung, die sehr lange reichen musste. Dann sammelte er zwei Tiere von jeder Art in der Welt und brachte sie zum Schiff. Als auch die Familie von Noah auf der Arche waren, schloss er mit Gottes Hilfe die Luke vom Schiff. Noah brauchte nicht lange zu warten und es fing an zu regnen.

Es regnete und regnete, überall war Wasser. Es regnet den ganzen Tag und die ganze Nacht. Eine Woche, einen Monat…. Das Wasser breitete sich auf Gottes Erde aus, bis keine einzige Bergspitze mehr zu sehen war. Es regnete vierzig Tage und vierzig Nächte lang. Nichts war zu sehen außer Wasser. Dann hörte der Regen auf. Noah ließ eine Taube fliegen. Sie sollte gucken ob irgendwo noch Land ist. Aber sie kehrte bald zurück, weil das Wasser zu hoch war. Am nächsten Tag schickte Noah die Taube noch mal los. Diesmal kam sie mit einem Zweig im Schnabel zurück. So wusste Noah, dass das Wasser zurückgegangen war und Pflanzen und Bäume wieder wuchsen. Als alles Wasser  verschwunden war, öffnete Noah die Türen der Arche und alle Tiere liefen hinaus aufs trockene Land.

Noah dankte Gott, dass Gott ihn gerettet hatte. Und dann sah Noah etwas ganz Besonderes am Himmel: Einen Regenbogen.

„Ich verspreche dir, dass nie wieder eine so große Flut kommt“, erklärte Gott. „Der Regenbogen soll dich an mein Versprechen erinnern.

Wenn es regnet und danach die Sonne wieder scheint, wird dieser bunte Bogen am Himmel erscheinen, dann sollt ihr wissen, dass ich an euch denke. Ich lasse euch nicht allein. Ich vertraue euch meine Erde an.“ Und einen Regenbogen habt Ihr ja bestimmt alle schon mal gesehen, oder? Daran könnt Ihr sehen, dass Gott immer bei uns ist und an uns denkt! Noah freute sich über Gottes Rettung und über Gottes Versprechen.

KiTa für zu Hause #51 aus Neuharlingersiel

Dieser Blog-Beitrag kommt vom Ev.-luth. Kindergarten „Spatzennest“ in Neuharlingersiel.

Naturerlebnis am Deich

Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder im Winter in der Natur gibt es immer etwas zu erleben und zu entdecken.
Das ganze Jahr, jeden Monat einen Vormittag, besuchen wir deshalb den Cremer Hof, der „Naturerlebnis am Deich“ anbietet (www.naturerlebnis-am-deich.de).
Zwei Fachkräfte überraschen uns dann immer wieder mit naturpädagogischen Angeboten.

Es gibt vieles auf dem Hof zu entdecken, z.B. die vielen Tiere, wie Pferde, Hühner, Schafe, Insekten u.v.m.

Die Kinder dürfen sich auf dem Gelände frei entfalten, sowohl mit Steinen, Findlingen und Sand gestalten, auf dem Berg herumklettern oder mit Naturmaterialen Spiele erfinden.

Jeden Monat gestalten Inga und Claudia ein interessantes naturpädagogisches Angebot für die Kinder.

KiTa für zu Hause #50 aus Dornum

Liebe Kinder,
ihr habt sicher schon bemerkt, dass die Tage langsam länger werden und aus der noch schneebedeckten Erde die ersten Blumen ihr Köpfe aus der Erde strecken. Der Frühling beginnt nun bald. Damit wir nicht so lange darauf warten müssen, haben wir schon mal ein paar blumige Anregungen zusammengestellt. Viel Spaß beim Malen, Experimentieren und Singen oder einfach beim Ausprobieren unserer Ideen.

Wir wünschen euch viel Freude damit.
Viele Grüße aus Dornum von unserer Kindertagesstätte St. Bartholomäus in Dornum

Fingerspiel

Als erstes haben wir uns für euch ein sehr schönes Fingerspiel ausgedacht. Es ist sogar schon für unsere Kleinsten aus der Krippe geeignet und natürlich für alle Kindergarten- und Geschwisterkinder.
Viel Spaß beim Nachmachen.

Zehn rote Tulpen wachsen,
(beide Hände mit ausgestreckten Fingern nach vorne zeigen)

aus dem grünen Gras,
(Finger leicht wackeln)

Sie stecken sich zum Licht.
(Hand hochgleiten lassen)

Und haben ganz viel Spaß.
(Finger zappeln lassen)

Sie tanzen in der Sonne
(Finger schneller zappeln lassen)
bis das die Nacht beginnt.

Sie schließen ihre Blüten
(die Hände zu Fäusten schließen)

und wiegen sich im Wind.
(Fäuste langsam hin und her wiegen)

Für alle die gerne malen, haben wir hier ein schönes Ausmalbild für euch. Viel Spaß dabei.

Ein tolles Lied über die Tulpe zum Mitsingen:

Wir laden euch nun ein, einmal mit dem Frühling zu experimentieren. Seid gespannt, was am Ende daraus entsteht!

Erstes Experiment „Beobachtungsstation Tulpe“

Du benötigst:

  • 1 Tulpenzwiebel
  • 4 Zahnstocher
  • 1 Glas
  • 1 Stift
  • Kreppklebeband
  • Wasser

  • Stecke an 4 Seiten der Tulpenzwiebel einen Zahnstocher. Die Zahnstocher sollten ca. auf gleicher Höhe sein.
  • Lege nun deine Zwiebel so auf das Glas, dass die 4 Zahnstocher auf dem Glasrand liegen (wie im Bild oben) und die Zwiebel selbst also in der Mitte über dem Glas schwebt. Die Zwiebelspitze muss dabei nach oben gucken, die Wurzeln nach unten.
  • Suche dir einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung und stelle das Glas vorsichtig dort hin. Es sollte ein Ort sein, an dem das Glas ab jetzt stehen bleiben kann.
  • Zum Schluss befüllst du das Glas bis knapp unterhalb des Randes mit Wasser. Achte genau darauf, dass sich die Wurzeln der Zwiebel im Wasser befinden, sonst kann die Zwiebel kein Wasser aufnehmen.
  • Schaue nun täglich nach deiner Zwiebel und achte immer darauf, dass die Wurzeln nass bleiben. Du wirst staunen, was sich in ein paar Tagen verändert hat!

Zweites Experiment „Blumenexperiment für den Frühling“

Du brauchst dafür:

  • 1 weiße Blume (z.B. Tulpe, Nelke, Rose)
  • Lebensmittelfarbe in Rot, Blau, Grün, Violett, Gelb, oder Orange
  • 1 Gefäß mit Wasser
  • 1 Glas (es muss standsicher sein)
  • 1 Löffel
  • 1 Messer

In diesem Experiment wirst du etwas darüber erfahren, wie Blumen Wasser aufnehmen.

  • Stelle eine der Blumen in ein Glas mit Wasser.
  • Warte einen Tag und schaue, wie die Blume jetzt aussieht. Hat sich etwas verändert?
  • Nehme die Blume aus dem Wasser und lasse einen Erwachsenen die Blume unten frisch anschneiden.
  • Färbe etwas Wasser mit Lebensmittelfarbe, rühre das Wasser gut um und stelle die Blume in das gefärbte Wasser. Was glaubst du, wie wird die Blume morgen aussehen?
  • Stelle die Blume auf die Fensterbank und warte einen Tag.
  • Wie hat sich die Blume verändert?

Lösung:
Blumen brauchen Wasser. Sie nehmen das Wasser über ein Kapillarsystem auf. Das ist wie bei einem Strohhalm, in dem das Wasser in die Pflanze gesaugt wird. Du kannst es bei deinem Experiment durch die Farbe im Wasser gut sehen, wohin das Wasser in der Pflanze transportiert wurde.

KiTa für zu Hause #49 aus Horsten

Herzlich Willkommen liebe Kinder und Eltern!

In unserer Ev.- luth. Kindertagesstätte Horsten würden wir uns normalerweise zu dieser Zeit mit allen Kindern auf das Faschingsfest vorbereiten. Da dies aufgrund des Lockdowns aktuell leider nicht möglich ist, möchten wir, die Auszubildenden der Kita, euch eine kleine Anregung für die Zeit zu Hause mitgeben:

Ihr könnt gemeinsam eine Faschingsmaske gestalten.

Dafür benötigt ihr folgende Materialien:

  • buntes oder weißes Papier und einen Drucker
  • eine Schere und eventuell Klebstoff
  • Stifte
  • ein Gummiband/eine Schnur
  1. Ihr braucht eine Maskenvorlage. Diese könnt ihr hier herunterladen. Ihr könnt aber auch mit euren Händen eure eigene Vorlage anfertigen, hierfür folgt unten noch eine Inspiration.
  2. Wenn ihr euch eine Vorlage ausgesucht habt, druckt ihr sie einmal aus.
  3. Jetzt kann die Maske ausgemalt und ganz nach euren Wünschen gestaltet werden.
  4. Ist die Maske bemalt, könnt ihr sie ausschneiden. Vielleicht können eure Eltern euch beim Ausschneiden der Augen helfen.
  5. Nun stecht ihr zwei kleine Löcher für das Gummiband an beide Seiten, fädelt es ein und macht an jeder Seite einen Knoten.

Geheimtipp:

  • Wenn ihr zu Hause noch etwas Pappe oder Tonpapier habt, könnt ihr die Maske damit verstärken.
  • Außerdem könnt ihr die Maske auch mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Glitzersteine oder Federn bekleben. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wir wünschen euch viel Spaß beim gemeinsamen Basteln und freuen uns schon sehr auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Eure Auszubildenen der Ev. – luth. Kindertagesstätte Horsten

KiTa für zu Hause #48 aus Osteel

Der heutige Blog-Beitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Schneckenhaus in Osteel. Schaut doch in den kommenden Tagen immer wieder in unserem Blog vorbei und lasst Euch von unseren Ideen inspirieren.

Winterwald: „Natur erfahren – Schöpfung bewahren“

…das ist unser Jahresthema 2020/21 – unterstützt durch Projektgelder des Landkreises Aurich.
Dazu fahren wir bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit in den Lütetsburger Wald.

Was können und wollen wir dort lernen, erfahren und erleben?

Und was können Sie zu Hause als Familie tun?

  • Starten Sie einen Familienausflug! Runter vom Sofa – rein in den Wald!
  • Ziehen Sie sich und Ihre Kinder warm und wetterfest an. Keiner darf frieren.
  • Packen Sie Ihren Picknickkorb mit warmen Getränken und kleinen Snacks – ohne Müll zu verursachen, bzw. nehmen Sie alles, was Sie mitgebracht haben, wieder mit.
  • Besorgen Sie für sich eine wetterfeste Sitzunterlage – Kinder setzen und legen sich überall hin.
  • Nehmen Sie einen Sammelkorb mit – im Wald gibt es viel zu entdecken.
  • Bleiben Sie in Entfernung von Straßen, damit aufgescheuchte Wildtiere keine Unfälle verursachen (am besten tief in den Wald gehen).
  • Zu Hause kann ein Bestimmungsbuch hilfreich sein – über Tiere und Pflanzen in unseren Wäldern.
  • Handy – machen Sie viele Fotos als Anschauungsmaterial und Erinnerung.
  • Werden Sie wieder Kind!

KiTa für zu Hause #47 aus Timmel

Dieser Blog-Beitrag kommt aus der Ev.-luth. Kindertagesstätte Kunterbunt aus Timmel. Schaut doch in den kommenden Tagen immer wieder in unserem Blog vorbei und lasst Euch von unseren Ideen inspirieren.

Wir machen uns den Schnee selber!

Liebe Eltern und liebe Kinder,
wir vom evangelisch-lutherischen Kindergarten Kunterbunt finden, dass es diesen Winter viel zu wenig Schnee gegeben hat. Deswegen machen wir uns den Schnee einfach selbst.

  1. Dazu brauchen wir Speisestärke und Babyöl,
  2. Speisestärke in eine Schüssel geben,
  3. Öl hinzufügen,
  4. gut miteinander vermengen.
  5. Eine genaue Mengenangabe gibt es nicht, es sollte sich gut anfühlen und wie auf dem Bild „krümelig“ sein.
  6. Nun könnt ihr „Schneemänner“ oder andere Dinge formen.

Der „Schnee“ fühlt sich an wie echter Schnee, nur dass er supergut riecht und die Hände nicht einfrieren.

Viel Spaß beim Nachmachen,
Eure Kunterbuntis

KiTa für zu Hause #46 aus Wittmund

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
leider können wir aktuell keine Angebote in unseren Einrichtungen anbieten, dennoch möchten wir Euch in dieser Zeit gerne ein paar Anregungen nach Hause mitgeben. Schaut doch in den kommenden Tagen immer wieder in unseren Blog und lasst Euch von unseren Ideen inspirieren.

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „St. Nicolai“ in Wittmund.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 4 Gruppen, bei uns arbeiten 12 Fachkräfte.

Mathematische Frühförderung Teil 2

Nachdem wir uns im ersten Teil unserer Mathematischen Frühförderung mit dem Zählen und dem Erkennen von Größen und Formen befasst haben, widmen wir uns nun dem Teilen am Beispiel eines Kreises.

Viel Spaß mit dem Video!

KiTa für zu Hause #45 aus Wittmund

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
leider können wir aktuell keine Angebote in unseren Einrichtungen anbieten, dennoch möchten wir Euch in dieser Zeit gerne ein paar Anregungen nach Hause mitgeben. Schaut doch in den kommenden Tagen immer wieder in unseren Blog und lasst Euch von unseren Ideen inspirieren.

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „St. Nicolai“ in Wittmund.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 4 Gruppen, bei uns arbeiten 12 Fachkräfte.

Mathematische Frühförderung

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberichtigte,

anhand dieses Videos soll den Kindern die Mathematik auf einfache Art vermittelt werden.

Im ersten Teil des Videos geht es zunächst darum, die unterschiedlichen Steine zu zählen. Ältere Kinder können die Mengen eventuell schon simultan erfassen. Das bedeutet, dass sie nicht zählen müssen, sondern sofort erfassen, um wie viele Steine es sich auf dem jeweiligen Bild handelt.

In der nächsten Aufgabe sollen die Kinder erkennen, von welchen Steinen mehr vorhanden sind. Die Steine unterscheiden sich farblich (schwarz und weiß). Hierbei lernen die Kinder was mehr und was weniger ist. Mengenverhältnisse werden dadurch verdeutlicht.

Anschließend zählen die Kinder die Augen auf dem Würfel bzw. erfassen die Anzahl der Augen simultan und sollen dazu die passende Zahl nennen.

Danach gibt es eine Aufgabe, in der jeweils zwei Würfel mit ggf. einer unterschiedlich hohen Anzahl an Augen zu sehen ist. Dies soll zusammengezählt, also addiert werden.

Im nächsten Teil des Videos sollen die Kinder erkennen, welcher Stift der kürzere, und welcher Stift der längere ist.

Im vorletzten Teil geht es darum, welche Form eckig und welche rund ist. Hierbei sind je zwei unterschiedliche Gegenstände zu sehen.

Darauf aufbauend erscheinen nun Formen, und die Kinder sollen diese benennen. Es wird Bezug auf die vorherige Aufgabe genommen, gleichzeitig wird bereits erlerntes Wissen abgefragt sowie verfestigt.

Auf den letzten zwei Bildern sollen die Kinder erneut erkennen, was mehr bzw. weniger ist.

Kinder lernen dadurch, dass Mathematik Spaß machen kann.

Nun wünschen wir den Kindern sowie den Eltern viel Spaß mit dem Video.

KiTa für zu Hause #44 aus Leerhafe

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
leider können wir aktuell keine Angebote für alle Kinder in unserem Kindergarten Leerhafe anbieten, dennoch möchten wir Euch gerne eine Anregung mit nach Hause geben: Ihr könnt draußen ein Lagerfeuer machen mit Stockbrot. So wie wir es im Wittmunder Wald beim Naturschutzhof im Herbst mit einer Gruppe gemacht haben. Am Lagerfeuer ist es im Winter schön warm.

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Leerhafe. 
Mehr über die KiTa Leerhafe erfahren…

Stockbrotrezept

320 ml Wasser
4 Esslöffel Öl
1 Teelöffel Salz
2 Kaffeelöffel Zucker
600 g Dinkelmehl
1 P. Trockenhefe

Anmerkungen:
Man kann beliebig nach eigenem Geschmack den Teig verfeinern, z.B. mit

  • gepressten Knoblauch,
  • frischen oder getrockneten Kräutern, wie Thymian und Rosmarin,
  • geriebenem Käse,
  • klein gehackten Oliven oder Paprikastückchen…

Zubereitung:

  • Die Zutaten in eine große Schüssel geben, gut vermischen und durchkneten (evtl. die zusätzlichen Kräuter o.a. Zutaten dazugeben). Die Schüssel mit einem Tuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort 1-2 Stunden gehen lassen.
  • Das Lagerfeuer machen; lange Holzstöcke an einer Seite von der Rinde befreien und anspitzen oder mit einem Stück Alufolie umwickeln.
  • Den Teig in 10 bis 12 gleich große Stücke teilen und jeweils zu einem langen Strang rollen. Die Teigstränge um die Stöcke wickeln.
  • Das Stockbrot ca. 5-10 Minuten (je nach Dicke) über die Glut halten und dabei immer wieder drehen. Nicht über die Flammen halten, dann verbrennt es.

Wir grüßen euch ganz herzlich, wünschen euch alles Liebe und Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen.

KiTa für zu Hause #42 aus Wiesedermeer

Herzlich Willkommen, liebe Kinder und Eltern!
In unserer Ev.-luth. Kindertagesstätte in Wiesedermeer bereiten sich die Kinder auf das Weihnachtsfest vor und sind schon sehr gespannt auf die kommende Zeit. In der letzten Woche haben unsere Kinder begonnen kleine Weihnachtsbaumanhänger zu basteln. Diese möchten wir euch gerne zeigen und euch einladen, die kleinen Anhänger zu Hause zu basteln.

Dafür benötigt ihr:

  • kleine oder auch größere Baumscheiben
  • Fingermalfarbe in weiß, rot, orange und schwarz
  • Pinsel
  • Wasserglas
  • Klebstoff
  • Paketschnur oder dickeren Faden
  • Schere

Und schon kann es losgehen!

Bemalt mit den Fingerfarben die Baumscheiben und lasst sie anschließend gut trocknen. Zum Schluss benötigen eure Anhänger noch eine Aufhängung. Dafür könnt ihr etwas Paketschnur abschneiden und von hinten an euren Anhänger kleben.

Unsere Kinder haben sich für die Baumscheiben einen Weihnachtsmann und einen Schneemann ausgesucht. Sicherlich fallen euch noch weitere Motive ein, die ihr auf die Baumscheiben malen könnt.

Ihr könnt die fertigen Anhänger an euren Weihnachtsbaum hängen oder an einen Tannenstrauch. Ihr könnt sie auch als Geschenkanhänger oder auch als kleine Weihnachtsgeschenke verwenden.

Unsere Kinder und Fachkräfte wünschen euch und euren Familien eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

KiTa für zu Hause #41 aus Mittegroßefehn

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche in Mittegroßefehn.

Bastelanleitung für Weihnachtsengel – Engel aus Eierkarton

Benötigtes Material:

  • leere Eierkartons
  • Farbe zum Anmalen
  • kleine Weihnachtskugeln
  • wenn vorhanden, eine Heißklebepistole – alternativ Flüssigkleber
  • Tonkarton/Glitzerpapier für die Flügel
  • ein Band zum Aufhängen

Bastelanleitung:

  1. Schneidet die Seitenwände des Eierkartons direkt hinter einer Pyramide aus und nutzt die vier inneren Pyramiden als Körper für den Engel.
  2. Tuscht danach die Körper beliebig bunt an.
  3. Schneidet aus dem Tonkarton/Glitzerpapier Flügel aus.
  4. Klebt die Flügel hinten an die Pyramide und die kleine Weihnachtskugel, wie auf dem Bild, oben drauf.
  5. Bindet Sie das Band an den Kopf – und FERTIG


Wir wünschen Euch viel Spaß beim Basteln und eine Vorweihnachtszeit.
Euer Team vom Ev.-luth. Kindergarten „Arche“ in Mittegroßefehn

KiTa für zu Hause #40 aus Norden

Erntedankwoche im „Kükennüst“

Mehr über die KiTa Kükennüst in Norden erfahren

Hallo alle zusammen, wir möchten euch einen kleinen Einblick in unsere „Erntedankzeit“ geben.
Da einige Funktionsräume im Kindergarten umgestaltet wurden, haben wir im Team gemeinsam besprochen, wie sie zum Erntedankfest mit Leben gefüllt werden können.

Es fanden Gespräche mit den Kindern statt, was Erntedank bedeutet, für was wir dankbar sind und wem wir danken. Es wurde besprochen, wo all die Lebensmittel herkommen, die uns jeden Tag satt werden lassen. Von den Kindern gab es viele tolle Ideen und Beiträge, die den Schwerpunkt der Projektgestaltung bildeten.

Im Kreativraum konnte eine Erntedankkrone gestaltet werden, und als hauswirtschaftliches Angebot kochten wir mit den Kindern ganz traditionell Apfelmus. Die Äpfel zu schneiden, dabei das Kerngehäuse zu betrachten und zu besprechen, führte zu weiteren spannenden Gesprächen mit den Kindern.

Unsere „Fachkraft für Sprach – Kita“ gestaltete einen „Erzählkoffer“ zum Bilderbuch „Das Apfelmäuschen“. Damit besuchte sie beide Kindergartengruppen. Jetzt können die Kinder mit dem Erzählkoffer die Geschichte nachspielen, eine neue erfinden oder einfach über den interessanten Inhalt des Koffers ins Gespräch kommen.

Vertieft wurde das Thema u.a. durch Bewegungsspiele und dem Singen von Liedern auf dem Außengelände, wodurch Fragen, wie z.B. „Was ist Obst und was ist Gemüse? Wo wachsen die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten?“ erlebbar wurden.

Unsere Pastorin Christiane Elster besuchte beide Kindergartengruppen und gestaltete mit den Kindern eine kleine Andacht zum Erntedankfest. Zudem hat sie uns gruppenweise in die Kirche eingeladen, um es dort zu vertiefen.

Unsere 15 neuen Krippenkinder erlebten diese spannende Zeit ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechend. So wurden Obst – und Gemüsesorten besprochen und probiert und die Veränderung der Natur ganz intensiv auf dem großen Außengelände erlebt (anfassen, sammeln, besprechen, sortieren usw.).

Wir freuen uns schon jetzt, den goldenen Herbst und das Martinsfest mit den Kindern zu erleben.

Wir wünschen allen viele fröhliche Momente, in dieser oft dunklen Jahreszeit und vor allem eine extra Portion Gesundheit. 😊

Herzliche Grüße aus dem „Kükennüst“

KiTa für zu Hause #39 aus Norden

Sommerliche Grüße aus dem „Kükennüst“

Mehr über die KiTa Kükennüst in Norden erfahren

Liebe Eltern, Kinder und Interessierte,
die Kindertagesstätte Kükennüst aus Norden möchte auf diesem Weg sommerliche Grüße ausrichten.

Das Kitajahr neigt sich nun dem Ende. Diese besondere Corona-Zeit hat uns allen viel abverlangt. Wir bedanken uns von Herzen bei allen Eltern, die uns viel Verständnis und Vertrauen entgegengebracht haben. Diese tolle Partnerschaft hat es möglich gemacht, dass wir diese sonderbare Zeit im Sinne der Kinder gestalten konnten. Vieles musste ausfallen und doch konnte einiges stattfinden, nur eben anders. Für uns stand fest, dass wir den Schulkindern einen Abschluss gestalten wollten, der es ihnen ermöglicht Abschied zu nehmen, um dann gestärkt etwas Neues zu beginnen.

Somit wurde eine „Schulstarterparty“ im Kindergarten organisiert und durchgeführt. Gemeinsam mit den Kindern wurde entschieden, was auf dieser Party gespielt und gegessen werden soll und wie die Dekoration sein soll. So gab es einen bunten Nachmittag mit Tanz, Musik, Spiel, einer Kamishibai Schulgeschichte, leckerem Essen und Abschiedsgeschenken.

Von unserer Pastorin Christiane Elster bekamen die Kinder den Segen zugesprochen und ein Geschenk überreicht, welches daran erinnern soll, dass Gott immer bei ihnen ist.

Um den Übergang vom Kindergarten zur Schule für die Kinder erlebbar zu machen, durften sie über einen „Stuhlweg“ aus dem Kindergarten springen. All das ermöglichte den Kindern ein kindgerechtes Abschied nehmen. Jede Gruppe wird in den nächsten Tagen noch gruppenintern einen Abschluss feiern.

Wir wünschen allen eine schöne Ferien – und Urlaubszeit und allen Schulanfängern einen tollen Start in die Schule.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen,

Euer Team vom Kükennüst

KiTa für zu Hause #38 aus Marx

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Arche Noah Marx.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 2 Gruppen, bei uns arbeiten 3 Fachkräfte.
Mehr über die KiTa Arche Noah Marx erfahren…

Hallo liebe Kinder und liebe Eltern,
wir senden Euch liebe Grüße aus der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Marx.
Wir haben Euch heute eine kleine Geschichte aus unserem Kindergottesdienst vorbereitet. Diesen haben wir gemeinsam mit den Kindern im Kindergarten gefeiert.

Die Geschichte des Regenbogens

Eines Tages sind alle Farben der Welt zusammengekommen und fingen an darüber zu diskutieren, welche Farbe die Wichtigste und die Einzigartigste ist:

Das Grün sagte: „Natürlich bin ich die wichtigste Farbe. Ich bin die Farbe des Lebens und der Hoffnung. Ich bin für die Wiese, die Bäume und die Blätter ausgewählt. Schaut mal auf die Erde, alles ist mit meiner Farbe bedeckt!“

Das Blau fiel ihm ins Wort: „Du bist nur die Farbe der Erdoberfläche. Aber ich? Ich bin sowohl die Farbe des Himmels als auch des Meeres. Das Blau des Himmels gibt den Menschen Ruhe und Gemütlichkeit, und ohne die Ruhe taugen wir nichts. Ich bin die Farbe der Stille. Ich bin der Glaube, die stillen Momente und der innere Frieden!“

Das Orange fiel ihm ins Wort: „Und ich?? Ich bin die Farbe der Gesundheit und der leckersten Frucht. Ich bringe wichtige Vitamine. Außerdem bin ich die Farbe der Energie. In meiner Nähe sind alle fröhlich!“

Das Rot konnte sich nicht mehr zurückhalten: „Ich bin euch allen überlegen. Ich bin die Farbe des Blutes. Kann es Leben ohne Blut geben? Ich bin die Farbe der Gefahr und des Mutes, des Krieges und des Feuers. Die Farbe der Liebe und der Leidenschaft. Ohne mich wäre die Welt vollkommen leer!“

Das Violett stand auf: „Euch allen überlegen bin ich!! Ich bin die Farbe des Adels und des Vermögens. Alle Könige und Fürsten haben mich ausgewählt. Ich bin die Farbe der Autorität und der Weisheit. Die Menschen vernehmen mich nicht, sondern sie beachten mich und gehorchen mir!“

Die Farben haben sich so sehr gestritten, dass sie nicht bemerkten, dass der Himmel immer dunkler wurde. Es begann zu grollen, und plötzlich donnerte und blitze es! Regen prasselte herab. Ängstlich und erschrocken rückten die Farben zueinander, als sie die Stimme des Regens hörten: „Ihr dummen Farben. Was soll denn das? Streitet euch untereinander und versucht besser als die anderen zu sein. Was hat denn das für einen Sinn? Jeder von euch ist einzigartig und etwas ganz Besonderes. Ihr seid alle verschieden und das hat Gott so gewollt. Jetzt reicht euch die Hände und kommt zu mir!“

Die Farben taten, was der Regen gesagt hatte. „Von nun an werdet ihr, wenn es regnet, gemeinsam als eine Farbenpracht am Himmel stehen. Und die Menschen werden Ruhe und Stärke empfinden, wenn sie euch sehen. Ihr werdet den Menschen Hoffnung für ihre Zukunft sein und sie wissen lassen, dass wir nur gemeinsam stark sind und in Frieden zusammen leben können.“

KiTa für zu Hause #37 aus Reepsholt

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „Schwalbennest“ in Reepsholt.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit einer Gruppe, bei uns arbeiten zwei Fachkräfte und eine FSJlerin.

Moin, liebe Kinder und Eltern.
Heute haben wir für euch ein Experiment vom „Haus der kleinen Forscher“ rausgesucht.

Der Brausepulvervulkan

Dafür braucht ihr:

– einen Teller
– Knete
– Backpulver
– Zitronensäure (Pulver)
– Spülmittel
– Lebensmittelfarbe
– Wasser
– Pipetten
– kleine Löffel

Zuerst formt ihr aus der Knete einen kleinen Vulkan und stellt ihn auf den Teller. Dann drückt ihr in die Mitte des Vulkans ein Loch, den Krater. Jetzt vermischt ihr das Backpulver mit der Zitronensäure und füllt es in den Krater. Nun noch ein paar Tropfen Spülmittel, Lebensmittelfarbe und Wasser dazugeben.

Jetzt beobachtet genau, was passiert. Wie lange brodelt es wohl im Vulkan? Was nehme ich jetzt, damit es wieder brodelt? Nun heißt es ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren!!!

Viel Spaß beim Experimentieren

Bis bald,
euer Kindergartenteam

KiTa für zu Hause #36 aus Marienhafe

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Marienhafe.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 6 Gruppen, bei uns arbeiten 17 Fachkräfte.

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern, die Kinder, die ab Sommer zur Schule gehen, „üben“ im Moment, was es heißt ein Schulkind zu sein. Und natürlich wissen sie (von älteren Geschwistern), dass dazu auch Hausaufgaben gehören.

In Verbindung mit dem Pfingstfest haben sie sich auch mit unserer Kirche beschäftigt. Beim Betrachten der Kirche in Marienhafe hat die Kinder ein Fenster besonders fasziniert.

Dazu bekamen die Kinder die Hausaufgabe „Merke dir gut, was du siehst und male das Fenster nach“.

Daraus haben wir an unserem Zaun an der Kindertagesstätte eine kleine Ausstellung eingerichtet. In dieser Ausstellung wurden die Bilder der Kinder aufgehängt.

Auch am Kirchentor wurden die unterschiedlichsten Bilder aufgehängt.

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, euch die Kirche noch einmal gemeinsam anzuschauen, ein Bild zu gestalten und dies auszustellen.
Wir wünschen euch ganz viel Spaß dabei.

KiTa für zu Hause #35 aus Esens

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Mühle“ aus Esens.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 6 Gruppen, bei uns arbeiten 16 Fachkräfte.
Mehr über die KiTa „An der Mühle“ erfahren

Hallo und Moin liebe Kinder und Eltern,
heute gibt es eine handwerkliche Idee von Manuela. Ihr könnt ja mal mit Mama oder Papa schauen, ob ihr ein paar Holzreste rumliegen habt, die ihr verwenden könnt.
Oder ihr geht in den Baumarkt/zum Tischler und fragt, ob die im Zuschnitt ein paar Holzreste für euch haben.

Hallo, ich bin Robby.

Ihr benötigt evtl. eine Säge (kommt darauf an, wie groß euer Robby werden soll), Akkuschrauber mit einem kleinen Bohrer (für die Bohrlöcher-Schrauben-Arme), Schleifpapier, Schrauben und Holzleim. Robby besteht aus 7 Teilen, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. (2 Füße, 2 Arme, 1 Körper, 1 Hals und 1 Kopf).

Ihr dürft Robby natürlich auch gern um/ anders gestalten, da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Aus den Holzresten sucht ihr euch passende Stücke für Kopf, Hals, Körper und Füße…legt sie so übereinander wie euer Robby später angeordnet/aussehen soll.

Jetzt klebt ihr die Teile mit Holzleim zusammen und lasst es ein paar Stunden trocknen.

Wenn Robby getrocknet ist, könnt ihr die Arme mit zwei Schrauben am Körper befestigen.

Mit dem Akkuschrauber könnt ihr die Löcher vorbohren. Wenn ihr möchtet, dass sich die Arme bewegen dann zieht die Schrauben nicht zu fest. Mama oder Papa helfen euch bestimmt dabei.

Antennen oder Augen kann man auch noch mit Schrauben oder mit Farbe anbringen. Viel Spaß beim Werkeln!

KiTa für zu Hause #34 aus Bensersiel

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
im Moment sieht man überall am Wegesrand den Holunder blühen. Mit seinem intensiven Duft kann man ihn kaum ignorieren. Von uns bekommt ihr ein Rezept für Holunderblütengelee. So könnt ihr den tollen Duft der Holunderblüte im Glas einfangen. Mit den beigefügten Rezeptbildkarten ist er ganz leicht herzustellen.

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Strandläufer in Bensersiel.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit einer altersübergreifenden Gruppe, bei uns arbeiten 2 Fachkräfte.

KiTa für zu Hause #33 aus Esens

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Mühle“ aus Esens.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 6 Gruppen, bei uns arbeiten 16 Fachkräfte.
Mehr über die KiTa „An der Mühle“ erfahren

Hallo, viele sommerliche Grüße mit einer Bastelanleitung für eine Sonnenblume von den Wattwürmern.

Sonnenblume

(Marion hat für euch gebastelt – vielleicht habt ihr ja Lust, es auch auszuprobieren)

Es wird benötigt:
Tonpapier
1 Strohhalm
2 Knöpfe oder Steinchen
etwas Schleifenband oder einen Stoffrest
Kleber
Schere
Wäscheklammern

Wir wünschen euch schöne sonnige Tage
Die Mitarbeiterinnen der KiTa

KiTa für zu Hause #32 aus Leerhafe

Moin liebe Kinder, moin liebe Eltern,
leider können wir aktuell keine Angebote in unseren Einrichtungen anbieten, dennoch möchten wir euch in dieser Zeit gerne ein paar Anregungen nach Hause mitgeben. Schaut doch in den kommenden Tagen immer wieder in unseren Blog und lasst euch von unseren Ideen inspirieren.

Dieser Blog-Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte Leerhafe. 
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 2 Gruppen, bei uns arbeiten 5 Fachkräfte. 
Mehr über die KiTa Leerhafe erfahren…

Eine kleine Andacht mit Pastor Wille aus Leerhafe

Wir grüßen euch ganz herzlich, wünschen euch alles Liebe und Gute und freuen uns auf ein Wiedersehen. ☺

KiTa für zu Hause #31 aus Esens

Der folgende Beitrag kommt von der Ev.-luth. Kindertagesstätte „An der Mühle“ aus Esens.
Wir sind eine Kindertagesstätte mit 6 Gruppen, bei uns arbeiten 16 Fachkräfte.
Mehr über die KiTa „An der Mühle“ erfahren

Feuerspuckender Drache

Materialien

  • Toilettenrolle
  • grüne Farbe
  • Pinsel oder Schwamm
  • buntes Kreppband
  • kleine Pompons
  • Wackelaugen

Viel Spaß und bis bald
(diese Idee kam von Anna)